Sterblichkeit

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Sterblichkeit (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Sterblichkeit
Genitiv der Sterblichkeit
Dativ der Sterblichkeit
Akkusativ die Sterblichkeit

Worttrennung:

Sterb·lich·keit, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈʃtɛʁplɪçkaɪ̯t]
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] die Eigenschaft, (irgendwann) zu sterben bzw. sterben zu können
[2] Statistik: Sterberate

Herkunft:

mittelhochdeutsch sterbelīcheit[1]
Ableitung (Nominalisierung) von sterblich mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -keit

Synonyme:

[2] Mortalität, Sterblichkeitsrate

Gegenwörter:

[1] Unsterblichkeit
[2] Überlebensrate

Unterbegriffe:

[2] Kindersterblichkeit, Müttersterblichkeit

Beispiele:

[1] Die Sterblichkeit gehört zum Menschsein dazu.
[2] Die Sterblichkeit bei dieser Krankheit ist sehr hoch.
[2] „Hunger, Kälte, mangelnde Hygiene und die damit verbundenen Epidemien führten zu einer hohen Sterblichkeit unter den Deutschen.“[2]

Wortbildungen:

Sterblichkeitsrate, Sterblichkeitstabelle, Sterblichkeitsziffer

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 2] Wikipedia-Artikel „Sterblichkeit
[(1), 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Sterblichkeit
[*] canoo.net „Sterblichkeit
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonSterblichkeit
[1] The Free Dictionary „Sterblichkeit

Quellen:

  1. Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1993, ISBN 3-423-03358-4, Stichwort „sterben“.
  2. Jurij Kostjaschow: Am Schnittpunkt dreier Welten. In: Als die Deutschen weg waren. Was nach der Vertreibung geschah: Ostpreußen, Schlesien, Sudetenland. 6. Auflage. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 2013, ISBN 978-3-499-62204-5, Seite 283-309, Zitat Seite 297.