Sprachtod

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[Bearbeiten] Sprachtod (Deutsch)

[Bearbeiten] Substantiv, m

Kasus Singular Plural
Nominativ der Sprachtod die Sprachtode
Genitiv des Sprachtod(e)s der Sprachtode
Dativ dem Sprachtod(e) den Sprachtoden
Akkusativ den Sprachtod die Sprachtode

Silbentrennung:

Sprach·tod, Plural: Sprach·to·de

Aussprache:

IPA: [ˈʃpʀaːχˌtoːt], Plural: [ˈʃpʀaːχˌtoːdə]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] Linguistik: Verlust einer Sprache durch Aussterben der Sprachgemeinschaft oder Übernahme einer anderen Sprache (Sprachwechsel).

Herkunft:

[1] Determinativkompositum aus dem Stamm des Wortes Sprache und Tod

Synonyme:

[1]

Gegenwörter:

[1] Sprachrevitalisierung

Beispiele:

[1] Als ein Beispiel für Sprachtod in Europa gilt das Kornische, eine keltische Sprache, die früher in Cornwall im Südwesten Englands gesprochen wurde und deren letzte Sprecher im 18. Jahrhundert verstorben sind.
[1] „Die allmähliche Integration in die Umgebung durch Bi- und Multilingualismus führt sprachlich zu zunehmender Interferenzbildung und Anpassung an die Kontaktsprache und über eine Mischsprache schließlich zur natürlichen Auflösung als sprachinterner Prozeß (Sprachtod), ...“[1]

[Bearbeiten] Übersetzungen

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Sprachtod
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonSprachtod

Quellen:

  1. Peter Wiesinger: Deutsche Spachinseln. In: Lexikon der germanistischen Linguistik. 2., vollständig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Hrsg. v. Hans Peter Althaus, Helmut Henne, Herbert Ernst Wiegand. Niemeyer, Tübingen 1980, S. 491-500, Zitat: S. 496. ISBN 3-484-10391-4

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