Spottname

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Spottname (Deutsch) [Bearbeiten]

Substantiv, m [Bearbeiten]

Kasus Singular Plural
Nominativ der Spottname die Spottnamen
Genitiv des Spottnamens der Spottnamen
Dativ dem Spottnamen den Spottnamen
Akkusativ den Spottnamen die Spottnamen

Worttrennung:

Spott·na·me, Plural: Spott·na·men

Aussprache:

IPA: [ˈʃpɔtˌnaːmə], Plural: [ˈʃpɔtˌnaːmən]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] Name, der verwendet wird, um jemand oder etwas zu verspotten, herabzusetzen

Herkunft:

Determinativkompositum aus Spott und Name

Sinnverwandte Wörter:

[1] Spitzname

Gegenwörter:

[1] Kosename, Schimpfname, Sobriket/Sobriquet

Oberbegriffe:

[1] Name

Beispiele:

[1] „Stark gefühlsbetonte Äußerungen, dazu zählen Flüche, Beschimpfungen, Spott- und Spitznamen, aber auch Kosenamen, sind in einer Fremdsprache nicht leicht zu handhaben.“[1]
[1] „Aus dem anfänglichen Spottnamen wurde bald ein Markenzeichen.“[2]
[1] „Die Spott- oder Kosenamen waren Legion.“[3]
[1] „Ein Spottname, den der Präsident, von der Höhe seines Amtes herab, den Emporkömmlingen aus der Sechs-Parteien-Allianz »Georgischer Traum« verpasst.“[4]

Übersetzungen [Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Spottname
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Spottname
[1] canoo.net „Spottname
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonSpottname

Quellen:

  1. Christoph Gutknecht: Lauter böhmische Dörfer. Wie die Wörter zu ihrer Bedeutung kamen. Beck, München 1995, Seite 94. ISBN 3-406-39206-7.
  2. Ulrike Haß-Zumkehr: Deutsche Wörterbücher - Brennpunkt von Sprach- und Kulturgeschichte. de Gruyter, Berlin/New York 2001, Seite 184. ISBN 3-11-014885-4.
  3. Bodo Mrozek: Lexikon der bedrohten Wörter. Band II. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 2006, Stichwort: Rennpappe, Seite 139. ISBN 978-3-499-62193-2.
  4. Walter Mayr: Mischas Traum. In: DER SPIEGEL. Nummer Heft 39, 2012, Seite 113-115, Zitat Seite 113.

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