Spelunke

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[Bearbeiten] Spelunke (Deutsch)

[Bearbeiten] Substantiv, f

Kasus Singular Plural
Nominativ die Spelunke die Spelunken
Genitiv der Spelunke der Spelunken
Dativ der Spelunke den Spelunken
Akkusativ die Spelunke die Spelunken

Silbentrennung:

Spe·lun·ke, Plural: Spe·lun·ken

Aussprache:

IPA: [ʃpeˈlʊŋkə], Plural: [ʃpeˈlʊŋkn̩]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] abwertend: Wirtshaus mit schlechtem Ruf
[2] abwertend: elende Behausung

Herkunft:

vom lateinischen spēlunca → laHöhle, Grotte“ entlehnt, das seinerseits auf griechisch σπῆλυγξ (spēlynx) → grcHöhle“ zurückgeht. Das Wort ist seit dem 15. Jahrhundert belegt.[1]

Synonyme:

siehe auch: WikiSaurus:Restaurant

Unterbegriffe:

[1] Hafenspelunke

Beispiele:

[1] In der Spelunke „Zur Unke“ sind wir versumpft.
[1] „Wir Unteroffiziere feierten das nachts in einer Spelunke, um eine gemeinsame Braut herum, Anni, die Vulkangöttin genannt.“[2]

[Bearbeiten] Übersetzungen

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Spelunke
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Spelunke
[?] canoo.net „Spelunke
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonSpelunke
[1, 2] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Stichwort „Spelunke“.

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehende und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Spelunke“, Seite 863.
  2. Joachim Ringelnatz: Als Mariner im Krieg. Diogenes, Zürich 1994, S. 64. ISBN 3-257-06047-5. (Der Text erschien unter dem Namen Gustav Hester im Jahr 1928.)

Häufige Falschschreibungen: Spielunke

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