Sinnbild

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Sinnbild (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Kasus Singular Plural
Nominativ das Sinnbild die Sinnbilder
Genitiv des Sinnbilds
des Sinnbildes
der Sinnbilder
Dativ dem Sinnbild den Sinnbildern
Akkusativ das Sinnbild die Sinnbilder

Worttrennung:

Sinn·bild, Plural: Sinn·bil·der

Aussprache:

IPA: [ˈzɪnˌbɪlt], Plural: [ˈzɪnˌbɪldɐ]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] konventionalisierte bildliche Darstellung eines abstrakten Sachverhalts

Herkunft:

im 17. Jahrhundert als Übersetzung von Emblem gebildet, Bedeutung „Symbol“ seit dem 18. Jahrhundert[1]
[1] Determinativkompositum aus den Substantiven Sinn und Bild

Synonyme:

[1] Bildsymbol, Bildzeichen, Emblem, Symbol, Allegorie

Oberbegriffe:

[1] Zeichen

Beispiele:

[1] Der Sensenmann ist ein Sinnbild des Todes.
[1] „Was die Erfahrung des Bergsteigens zu einer Metapher des Lebens überhaupt werden lässt und sogar noch zum Sinnbild für die Suche nach dem ewigen Seelenheil, ist die Verbindung der kulturell positiv besetzten Vorstellung der Höhe mit der Abforderung einer körperlichen Leistung.“[2]

Redewendungen:

[1] ein Sinnbild für etwas sein

Wortbildungen:

sinnbildlich

Übersetzungen[Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Sinnbild
[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Sinnbild
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Sinnbild
[*] canoo.net „Sinnbild
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonSinnbild
[1] The Free Dictionary „Sinnbild
[1] Duden online „Sinnbild

Quellen:

  1. Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1993, ISBN 3-423-03358-4, Stichwort „Sinn“.
  2. Christof Hamann, Alexander Honold: Kilimandscharo. Die deutsche Geschichte eines afrikanischen Berges. Klaus Wagenbach Verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-8031-3634-3, Seite 20.