Sexualität

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29. Wort der Woche.

[Bearbeiten] Sexualität (Deutsch)

[Bearbeiten] Substantiv f

[1] Die Sexualität der Menschen findet auf verschiedenen Ebenen statt
Kasus Singular Plural
Nominativ die Sexualität die Sexualitäten
Genitiv der Sexualität der Sexualitäten
Dativ der Sexualität den Sexualitäten
Akkusativ die Sexualität die Sexualitäten

Silbentrennung:

Se·xu·a·li·tät, Plural: Se·xu·a·li·tä·ten

Aussprache:

IPA: [ˌzɛksu̯aliˈtɛːt], Plural: [ˌzɛksu̯aliˈtɛːtn̩]
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] Gesamtheit der mit dem Geschlechtsleben verbundenen Einstellungen und Praktiken

Abkürzungen:

Sex.

Herkunft:

Belegt seit Anfang des 19. Jahrhunderts. Das Wort ist eine Ableitung zu dem im 18. Jahrhundert belegten Adjektiv „sexual“; diesem liegt lateinisch sexuālis → la zugrunde, welches sich aus dem ebenfalls lateinischen Ausdruck sexus → la, „Geschlecht“ entwickelt hat.[1]

Synonyme:

[1] Geschlechtlichkeit
[2] Fortpflanzungstrieb, Sinnenlust

Gegenwörter:

[1] Asexualität

Unterbegriffe:

[1] Bisexualität, Heterosexualität, Homosexualität, Transsexualität, Intersexualität

Beispiele:

[1] Eine Reproduktion stellt sich nur noch als Folge dessen, was wir Sexualität nennen, ein.
[1] Meine Tochter hat vor kurzem ihre Sexualität entdeckt.
[1] „So unverkrampft waren die Ägypter einmal gewesen, wenn es um die Sexualität ging.“[2]
[1] „Die Sexualität hat nämlich, seitdem sie zu einem Stummelwort geschrumpft ist, bei uns noch mehr als anderswo an Charme verloren.“[3]

Charakteristische Wortkombinationen:

[?] weibliche, männliche, kindliche Sexualität; freie Sexualität

Abgeleitete Begriffe:

Sexualitätsfeindlichkeit, sexualitätszentriert

[Bearbeiten] Übersetzungen

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Sexualität
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Sexualität
[1] canoo.net „Sexualität
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonSexualität

Quellen:

  1. Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1993, ISBN 3-423-03358-4, Stichwort „Sex“.
  2. Hamed Abdel-Samad: Mein Abschied vom Himmel. Aus dem Leben eines Muslims in Deutschland. Knaur Taschenbuch Verlag, München 2010, S. 142. ISBN 978-3-426-78408-2.
  3. Hans Magnus Enzensberger: Muss Sex sein, und wenn ja, wie? In: DER SPIEGEL 4, 2012, S. 116-117, Zitat S. 116.
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