Seitenhieb

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Seitenhieb (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Seitenhieb die Seitenhiebe
Genitiv des Seitenhiebs
des Seitenhiebes
der Seitenhiebe
Dativ dem Seitenhieb
dem Seitenhiebe
den Seitenhieben
Akkusativ den Seitenhieb die Seitenhiebe

Worttrennung:

Sei·ten·hieb, Plural: Sei·ten·hie·be

Aussprache:

IPA: [ˈzaɪ̯tn̩ˌhiːp], Plural: [ˈzaɪ̯tn̩ˌhiːbə]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] jemandem seitlich versetzter Schlag
[2] übertragen: Kritik, spöttische Bemerkung, die nicht Hauptinhalt der Äußerung ist

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Seite und Hieb

Oberbegriffe:

[2] Anspielung
[2] Bissigkeit, Spitze, Stich, Stichelei

Beispiele:

[1] „Er parierte die Stöße mit seinem langen Korbdegen oder wich ihnen mit wunderbarer Behendigkeit aus, führte auch zwischendurch einmal einen Seitenhieb auf seine Gegner.“[1]
[2] „Einen Seitenhieb auf die Schwesternpartei konnte sich Huber nicht verkneifen und beklagte, es habe keinen Rückenwind aus der Bundespolitik gegeben.“[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[2] Wikipedia-Artikel „Seitenhieb
[1, 2] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Seitenhieb
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Seitenhieb
[1, 2] canoo.net „Seitenhieb
[2] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonSeitenhieb
[2] The Free Dictionary „Seitenhieb
[1, 2] Duden online „Seitenhieb
[1, 2] wissen.de – Wörterbuch „Seitenhieb
[2] PONS – Deutsche Rechtschreibung „Seitenhieb
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Seitenhieb

Quellen:

  1. Arthur Conan Doyle: Micah Clarke. Jazzybee Verlag, Altenmünster 2012, ISBN 978-3-8496-0815-6, Seite 381 (zitiert nach Google Books, abgerufen am 28. Februar 2014)
  2. Karin Geil: Huber und Beckstein klammern sich ans Amt. In: Zeit Online. 13. Oktober 2008, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 28. Februar 2014).