Schurke
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Schurke (Deutsch) [Bearbeiten]
Substantiv, m [Bearbeiten]
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | der Schurke | die Schurken |
| Genitiv | des Schurken | der Schurken |
| Dativ | dem Schurken | den Schurken |
| Akkusativ | den Schurken | die Schurken |
Worttrennung:
- Schur·ke, Plural: Schur·ken
Aussprache:
- IPA: [ˈʃʊʁkə], Plural: [ˈʃʊʁkn̩]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
Bedeutungen:
- [1] jmd., der moralisch verwerflich handelt
Herkunft:
- [1] Herkunft unklar; vielleicht von althochdeutsch fiur-scurgo "Feuerschürer" (Bezeichnung für Teufel), siehe schüren. Das Wort ist seit dem 15. Jahrhundert belegt.[1]
Synonyme:
- [1] Verbrecher
Oberbegriffe:
- [1] Person
Beispiele:
- [1] Die Schurken haben das Haus ganz ausgeräumt.
- [1] „Ich war keiner dieser typischen Schurken, die sowohl in der Literatur wie auch im Leben herumwuseln, die mit Absicht Böses verursachen.“[2]
Wortbildungen:
Übersetzungen [Bearbeiten]
? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Schurke“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Schurke“
- [1] canoo.net „Schurke“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Schurke“
Quellen:
- ↑ Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Schurke“, Seite 828.
- ↑ Guðrún Eva Mínervudóttir: Port Salut. In: Ursula Giger, Jürgen Glauser (Hrsg.): Niemandsland. Junge Literatur aus Island. Mit einem Gleitwort von Hallgrímur Helgason. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2011, Seite 176-193, Zitat Seite 186. ISBN 978-3-423-14041-6.