Schmock

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[Bearbeiten] Schmock (Deutsch)

[Bearbeiten] Substantiv, m

Kasus Singular Plural 1 Plural 2 Plural 3
Nominativ der Schmock die Schmöcke die Schmocke die Schmocks
Genitiv des Schmocks der Schmöcke der Schmocke der Schmocks
Dativ dem Schmock den Schmöcken den Schmocken den Schmocks
Akkusativ den Schmock die Schmöcke die Schmocke die Schmocks

Silbentrennung:

Schmock, Plural 1: Schmö·cke, Plural 2: Schmo·cke, Plural 3: Schmocks

Aussprache:

IPA: ['ʃmɔk], Plural 1: ['ʃmœkə], Plural 2: ['ʃmɔkə], Plural 3: ['ʃmɔks]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] Winkeljournalist
[2] Schimpfwort mit vager Bedeutung, ähnlich zu Angeber, Dandy, Schönling, Snob
[3] leeres, geschwollenes Gerede

Herkunft:

Der Begriff geht auf den „Winkeljournalisten Schmock in Gustav Freytags Lustspiel DIE JOURNALISTEN von 1853“ zurück.[1]

Synonyme:

[1] Winkeljournalist
[3] Gerede, Geschwätz

Beispiele:

[2] Er ist ein unangenehmer Schmock.
[2] „Heute geht ja unglückseligerweise jeder überall hin, jeder Schmock sitzt doch schon im Breakfast-Room des ›King David‹ und kommt sich vor wie Bolle auf dem Milchwagen.“[2]
[3] „Was herauskommt, ist der gleiche Schmock, aber jetzt nicht mehr süßlich, sondern säuerlich.“[3]

[Bearbeiten] Übersetzungen

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[2, 3] Wikipedia-Artikel „Schmock
[?] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Schmock
[?] canoo.net „Schmock
[2, 3] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonSchmock

Quellen:

  1. Herbert Pfeiffer: Das große Schimpfwörterbuch: Über 10000 Schimpf-, Spott- und Neckwörter zur Bezeichnung von Personen. Eichborn, Frankfurt 1966, S. 375. ISBN 3-8218-3444-7.
  2. Gad Granach: Heimat los! Aus dem Leben eines jüdischen Emigranten. btb-Verlag, ohne Ort 2008, S. 113. ISBN 3-442-73630-0.
  3. Dieter E. Zimmer: Die Wortlupe. Beobachtungen am Deutsch der Gegenwart. Hoffmann und Campe, Hamburg 2006, S. 74. ISBN 3-455-09531-3.

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