Schlegel

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Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Schlegel (Deutsch)

[Bearbeiten] Substantiv, m

Kasus Singular Plural
Nominativ der Schlegel die Schlegel
Genitiv des Schlegels der Schlegel
Dativ dem Schlegel den Schlegeln
Akkusativ den Schlegel die Schlegel

Worttrennung:

Schle·gel, Plural: Schle·gel

Aussprache:

IPA: [ˈʃleːɡl̩], Plural: [ˈʃleːɡl̩]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] Gastronomie, süddeutsch, österreichisch: hintere Keule von Schlachttieren

Synonyme:

[1] Keule, Schenkel

Unterbegriffe:

[1] Gänseschlegel, Hähnchenschlegel, Hühnerschlegel, Kalbsschlegel, Lammschlegel, Putenschlegel, Rehschlegel, Schweinsschlegel

Beispiele:

[1] So ein Schlegel vom Reh ist ein ausgesprochen leckerer Sonntagsbraten.

[Bearbeiten] Übersetzungen

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Schlegel
[1] canoo.net „Schlegel
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonSchlegel
[1] The Free Dictionary „Schlegel


[Bearbeiten] Nachname

[1] geografische Verteilung des Nachnamens Schlegel in Deutschland
[1] geografische Verteilung des Nachnamens Schlegel in Österreich
Kasus Singular Plural
Nominativ Schlegel (die) Schlegels
Genitiv Schlegels (der) Schlegels
Dativ Schlegel (den) Schlegels
Akkusativ Schlegel (die) Schlegels

Worttrennung:

Schle·gel, Plural: Schle·gels

Aussprache:

IPA: [ˈʃleːɡl̩], Plural: [ˈʃleːɡl̩s]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] deutscher Nachname, Familienname

Namensvarianten:

[1] Schlägel, Schlägl, Schlechl, Schlegl, Schlögel, Schlögl

Herkunft:

[1] Berufsübername für jemanden, der ein Werkzeug zum Schlagen einsetzt.[1][2] Übername für einen groben Menschen.

Bekannte Namensträger: (Links führen zur Wikipedia)

Friedrich Schlegel, deutscher Romantiker (1772–1829)
Johann Elias Schlegel, deutscher Dichter (1719–1749)
Norbert Schlegel, deutscher Fußballspieler und -trainer (* 1961)

Abgeleitete Begriffe:

[1] Bornschlegel, Bruckschlegel, Eisenschlegel, Mühlschlegel, Oelschlegel, Wollschlegel

Beispiele:

[1]


[Bearbeiten] Übersetzungen

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Schlegel
[1] Hans Bahlow: Deutsches Namenlexikon. Familien- und Vornamen nach Ursprung und Sinn erklärt. Gondrom Verlag, Bindlach 1991,1993,2004, ISBN 3-8112-0294-4, Seite 448
[1] dtv-Atlas Namenkunde3Wiktionary:Literaturliste, Seite 105
[1] Rosa Kohlheim, Volker Kohlheim: Duden Familiennamen. Herkunft und Bedeutung. Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, Mannheim 2000, ISBN 3-411-70851-4, Seite 581
[1] Anton Feinig, Tatjana Feinig: Familiennamen in Kärnten und den benachbarten Regionen. Hermagoras, Klagenfurt-Ljubljana-Wien 2005, ISBN 3-7086-0104-1, Seite 250
[1] Max Gottschald: Deutsche Namenkunde. Mit einer Einführung in die Familiennamenkunde. 6. Auflage. De Gruyter, Berlin 2006, ISBN 3-11-018032-4, Seite 435
[1] Albert Heintze; Paul Cascorbi (Hrsg.): Die Deutschen Familiennamen. geschichtlich, geographisch, sprachlich. 4. Auflage. Buchhandlung des Waisenhauses, Halle a. d. S. 1914, Seite 253
[1] Hubert Klausmann: Atlas der Familiennamen von Bayern. Jan Thorbecke Verlag der Schwabenverlag AG, Ostfildern 2009, ISBN 978-3-7995-0225-2, Seite 123
[1] Kaspar Linnartz: Unsere Familiennamen. Zehntausend Berufsnamen im Abc erklärt. 1. Auflage. Band 1, Ferdinand Dümmler Verlag, Bonn und Berlin 1936, Seite 123
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonSchlegel

Quellen:

  1. Max Gottschald: Deutsche Namenkunde. Mit einer Einführung in die Familiennamenkunde. 6. Auflage. De Gruyter, Berlin 2006, ISBN 3-11-018032-4
  2. Hubert Klausmann: Atlas der Familiennamen von Bayern. Jan Thorbecke Verlag der Schwabenverlag AG, Ostfildern 2009, ISBN 978-3-7995-0225-2
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