Schicksel
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[Bearbeiten] Schicksel (Deutsch)
[Bearbeiten] Substantiv, n
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | das Schicksel | die Schicksel |
| Genitiv | des Schicksels | der Schicksel |
| Dativ | dem Schicksel | den Schickseln |
| Akkusativ | das Schicksel | die Schicksel |
Worttrennung:
- Schick·sel, Plural: Schick·sel
Aussprache:
- IPA: [ˈʃɪksl̩], Plural: [ˈʃɪksl̩]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
Bedeutungen:
Beispiele:
- [1] „Der du mit Weißheits Safft die Sternen kanst befeuchten / daraus das Schicksel wird; zu zeiten ohn ihr Werk ein Kunst begebnuß spielst / zu zeigen deine Stärk / die aller Himmel Kräfft in höchster Demut scheuchten!“[1]
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Schicksel“
Quellen:
- ↑ Catharina Regina von Greiffenberg: Geistliche Sonnette, Nürnberg 1662. Seiten 15-16. Zitiert nach zeno.org
[Bearbeiten] Substantiv, n / f
| Kasus | Singular 1 | Singular 2 | Plural |
|---|---|---|---|
| Nominativ | das Schicksel | die Schicksel | die Schickseln |
| Genitiv | des Schicksels | der Schicksel | der Schickseln |
| Dativ | dem Schicksel | der Schicksel | den Schickseln |
| Akkusativ | das Schicksel | die Schicksel | die Schickseln |
Alternative Schreibweisen:
Worttrennung:
- Schick·sel, Plural: Schick·seln
Aussprache:
- IPA: [ˈʃɪksl̩], Plural: [ˈʃɪksl̩n]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
Bedeutungen:
- [1] umgangssprachlich: Nebenform von: Schickse
Beispiele:
- [1] „»Gott, Susel, armes Schicksel, so gern hast du ihn?« sagte Borich, dem das Herz schwer wurde, als Susel da saß, die Schürze vor den Augen.“[1]
- [1] „Eine Schicksel fragte: »Was ist denn das, Volkswirtschaft?!«“[2]
- [1] „›Sie sind wohl recht artig, die Herren, du hübsches Schicksel‹, sagte ich, denn mit Floretten gewinnt man die Weiber.“[3]
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Heinz Küpper: Wörterbuch der deutschen Umgangssprache. 6. Nachdruck der 1. Auflage. Klett, Stuttgart u.a. 1997, ISBN 3-12-570600-9, Artikel »Schickse«
- [1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Schicksel“
- [1] Pierer’s Universal-Lexikon „Schicksel“, Band 15. Altenburg 1862. Seite 150
Quellen:
- ↑ Gutenberg: August Becker: Die Nonnensusel, 1886
- ↑ Gutenberg: Wolfgang Kirchbach: Das Leben auf der Walze, 1892
- ↑ Gustav Freytag: Soll und Haben. München 1977 bzw. 1978. Seiten 670-706. Zitiert nach zeno.org