Schüler

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Wechseln zu: Navigation, Suche

Schüler (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Kasus Singular Plural
Nominativ der Schüler die Schüler
Genitiv des Schülers der Schüler
Dativ dem Schüler den Schülern
Akkusativ den Schüler die Schüler

Worttrennung:

Schü·ler, Plural: Schü·ler

Aussprache:

IPA: [ˈʃyːlɐ], Plural: [ˈʃyːlɐ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Schüler (Info), Plural: Lautsprecherbild Schüler (Info)
Reime: -yːlɐ

Bedeutungen:

[1] eine Person, die eine Schule besucht
[2] jemand, der die Lehren eines bestimmten Lehrers vertritt

Herkunft:

Mittelhochdeutsch: schuolære → gmh, schüelære → gmh, schüler → gmh, althochdeutsch: schuolāri → goh, schualāri → goh; im 15. Jahrhundert wohl unter Einfluss von lateinisch: scholāris → la gebildet[1]

Gegenwörter:

[1] Student

Weibliche Wortformen:

[1] Schülerin

Oberbegriffe:

[1] Lernender (von lernen)

Unterbegriffe:

[1] Abc-Schütze (Schulanfänger), Gymnasiast, Pennäler, Schulkind
[1] Abendschüler, Fahrschüler, Gesamtschüler, Handelsschüler, Hauptschüler, Mitschüler, Realschüler, Umschüler
[1] Sprachschüler

Beispiele:

[1] Er hat schon als Schüler sehr viel Musik gemacht.
[1] „Wie John feststellte, waren seine beiden Schüler ungefähr gleich begabt, nur besaß Jako eine etwas bessere Auffassungsgabe als sein Mitschüler.“[2]
[2] Platon war der berühmteste Schüler des Sokrates.

Wortbildungen:

Schülerlotse, Schülerrat, Schülerschaft, Schülersprache, Schülervertretung

Übersetzungen[Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Schüler
[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Schüler
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Schüler
[1] canoo.net „Schüler
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonSchüler
[1, 2] The Free Dictionary „Schüler

Quellen:

  1. Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1993, ISBN 3-423-03358-4, Stichwort „Schule“.
  2. Juri Rytchëu: Traum im Polarnebel. Unionsverlag, Zürich 1991, ISBN 978-3-293-20351-8, Seite 347