Ruine
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Ruine (Deutsch) [Bearbeiten]
Substantiv, f [Bearbeiten]
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | die Ruine | die Ruinen |
| Genitiv | der Ruine | der Ruinen |
| Dativ | der Ruine | den Ruinen |
| Akkusativ | die Ruine | die Ruinen |
Worttrennung:
- Ru·i·ne, Plural: Ru·i·nen
Aussprache:
- IPA: [ʀuˈiːnə], Plural: [ʀuˈiːnən]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
- Reime: -iːnə
Bedeutungen:
- [1] teilweise eingestürztes, verfallenes oder zerstörtes Bauwerk
- [2] übertragen: Gegenstand, Körperteil oder Ähnlichem in schlechtem Zustand
Herkunft:
- Das Wort wurde im 16. Jahrhundert vom lateinischen ruina → la „Einsturz, Ruine“ entlehnt, gelegentlich wohl auch vom französischen Plural ruines → fr (dgl.).[1]
Synonyme:
- [1] Überrest
Oberbegriffe:
- [1] Bauwerk
Unterbegriffe:
- [1] Burgruine, Schlossruine, Bauruine
Beispiele:
- [1] Die Ruine des Schlosses darf wegen Einsturzgefahr nicht mehr betreten werden.
- [1] „Glaubt man dem Nibelungenlied, so wurde der deutsche Held Siegfried zwischen den römischen Ruinen geboren.“[2]
- [2] Sein Gebiss war eine einzige Ruine.
Redewendungen:
Wortbildungen:
Übersetzungen [Bearbeiten]
? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Ruine“
- [1, 2] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Ruine“
- [1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Ruine“
- [1] canoo.net „Ruine“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Ruine“
- [1] The Free Dictionary „Ruine“
- [1] Duden online „Ruine“
Quellen:
- ↑ Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1993, ISBN 3-423-03358-4, Stichwort „Ruine“.
- ↑ Christian Graf von Krockow: Die Rheinreise. Landschaften und Geschichte zwischen Basel und Rotterdam. Engelhorn, Stuttgart 1998, ISBN 3-87203-255-0, Seite 28.
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