Revoluzzer
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[Bearbeiten] Revoluzzer (Deutsch)
[Bearbeiten] Substantiv, m
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | der Revoluzzer | die Revoluzzer |
| Genitiv | des Revoluzzers | der Revoluzzer |
| Dativ | dem Revoluzzer | den Revoluzzern |
| Akkusativ | den Revoluzzer | die Revoluzzer |
Worttrennung:
- Re·vo·luz·zer, Plural: Re·vo·luz·zer
Aussprache:
- IPA: [ʀevoˈlʊʦɐ], Plural: [ʀevoˈlʊʦɐ]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
Bedeutungen:
- [1] umgangssprachlich, meist abwertend: Person, die sich als Revolutionär aufspielt, aber tatsächlich keine revolutionären Ideale vertritt oder erfolglos bleibt
Herkunft:
- vom italienischen Substantiv rivoluzionario → it, einer Ableitung zu rivoluzione → it „Revolution“, einer Entlehnung von spätlateinisch revolutio → la[1]
Synonyme:
Sinnverwandte Wörter:
- [1] Radikalinski
Weibliche Wortformen:
- [1] Revoluzzerin
Beispiele:
- [1] „Der Maiaufstand scheiterte, der Revoluzzer Wagner verlor seinen Posten, wurde steckbrieflich verfolgt und floh in die Schweiz.“[2]
- [1] „War einmal ein Revoluzzer,
- Im Zivilstand Lampenputzer;
- Ging im Revoluzzerschritt
- Mit den Revoluzzern mit.“[3]
Abgeleitete Begriffe:
- [1] Salonrevoluzzer
[Bearbeiten] Übersetzungen
|
? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Revoluzzer“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Revoluzzer“
- [1] canoo.net „Revoluzzer“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Revoluzzer“
- [1] The Free Dictionary „Revoluzzer“
Quellen:
- ↑ Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Seite 1393, Stichwort „Revoluzzer“.
- ↑ Peter Krause: Der Freude schöner Götterfunken hat gezündet. In: Welt Online. 3. Januar 2005, ISSN 0173-8437 (URL, abgerufen am 19. November 2011).
- ↑ Erich Mühsam: Der Revoluzzer, zitiert nach Wikisource: Der Revoluzzer.