Reif

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Reif (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Kasus Singular Plural
Nominativ der Reif die Reife
Genitiv des Reifes
des Reifs
der Reife
Dativ dem Reif
dem Reife
den Reifen
Akkusativ den Reif die Reife

Worttrennung:

Reif, Plural: Rei·fe

Aussprache:

IPA: [ʀaɪ̯f], Plural: [ˈʀaɪ̯fə]
Hörbeispiele: —, Plural:
Reime: -aɪ̯f

Bedeutungen:

[1] ohne Plural: kristalline Ablagerung aus gefrorenem Wasser, die sich in kalten Nächten durch Sublimation an Pflanzen und Gegenständen bildet
[2] mit Plural: dichterisch: Armreif bzw. Ring
[3] ohne Plural: die hellen Haarspitzen des Gamsbartes

Unterbegriffe:

[1] Raureif
[2] Armreif, Goldreif, Haarreif, Stirnreif

Beispiele:

[1] Es hing der Reif im Lindenbaum, / Wodurch das Licht wie Silber floß. / Ich sah dein Haus, wie hell im Traum / Ein blitzend Feenschloß. (Klaus Groth, Es hing der Reif, z.n. Projekt Gutenberg)
[2] Den goldnen Ring, / den Reif gilt's zu erringen! (Richard Wagner, Götterdämmerung, 2. Aufzug, 1. Szene, z.n. Projekt Gutenberg)

Redewendungen:

[2] einen Reif anstecken/ausstecken

Wortbildungen:

[1] reifen

Übersetzungen[Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1–3] Wikipedia-Artikel „Reif
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Reif
[1] canoo.net „Reif
[1, 2] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonReif