Parvenü
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Parvenü (Deutsch) [Bearbeiten]
Substantiv, m [Bearbeiten]
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | der Parvenü | die Parvenüs |
| Genitiv | des Parvenüs | der Parvenüs |
| Dativ | dem Parvenü | den Parvenüs |
| Akkusativ | den Parvenü | die Parvenüs |
Alternative Schreibweisen:
- [1] österr.: Parvenu
Worttrennung:
- Par·ve·nü, Plural: Par·ve·nüs
Aussprache:
- IPA: [ˌpaʁveˈnyː], auch: [ˌpaʁvəˈnyː], Plural: [ˌpaʁveˈnyːs], auch: [ˌpaʁvəˈnyːs]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
- Reime: -yː
Bedeutungen:
- [1] abwertend: für einen Emporkömmling, Neureichen, der schnell aufgestiegen ist und mit seinem Reichtum protzt
Herkunft:
Synonyme:
- [1] Glückspilz (veraltet)
Sinnverwandte Wörter:
- [1] Emporkömmling, Neureicher, Parvenu, Raffke
Gegenwörter:
- [1] Bankrotteur, Unglücksrabe, Versager
Beispiele:
- [1] Der Schulze, der Parvenü, hat Millionen geerbt und glaubt, er gehöre deshalb plötzlich zur besseren Gesellschaft.
- [1] „Es ist die Maxime des Parvenü, der sich einbildet, sein Geld verleihe ihm gegenüber seinem Mitmenschen eine höhere Stellung.[2]
Charakteristische Wortkombinationen:
- [1] Bourgeoisie, Kleinbürger, Reichtum
Wortbildungen:
Übersetzungen [Bearbeiten]
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Parvenü“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Parvenü“
- [1] canoo.net „Parvenü“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Parvenü“
Quellen:
- ↑ Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Stichwort „Parvenü“.
- ↑ Asfa-Wossen Asserate: Draußen nur Kännchen. Meine deutschen Fundstücke. 3. Auflage. Scherz, Frankfurt/Main 2010, Seite 20. ISBN 978-3-502-15157-9.