Pappe

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Pappe (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Pappe die Pappen
Genitiv der Pappe der Pappen
Dativ der Pappe den Pappen
Akkusativ die Pappe die Pappen

Worttrennung:

Pap·pe, Plural: Pap·pen

Aussprache:

IPA: [ˈpapə], Plural: [ˈpapm̩], [ˈpapn̩]
schweizerisch: [ˈpapːə], Plural: [ˈpapːɛ(n)]
Hörbeispiele: —, Plural:
Reime: -apə

Bedeutungen:

[1] ein Material, welches aus Zellstoff und/oder Altpapier durch Zusammenkleben oder Zusammenpressen hergestellt wird; steife, grobe, mehrschichtige Papierart
[2] selten, veraltet: breiartige, pappige Speise; häufig: Kleinkinderspeise
[3] Deutschland, salopp: Führerschein

Synonyme:

[2] Papps, Brei, Pampe, Pamps, Mamps, Mampf
[3] Lappen

Oberbegriffe:

[1] Zellstofferzeugnis, Zellstoffprodukt, Werkstoff

Unterbegriffe:

[1] Dachpappe, Wellpappe
[2] Kinderpappe, Mehlpappe

Beispiele:

[1] „Gegen die Fensterscheiben gedrückt, stand da und dort neben denselben ein Stück weißer Pappe, auf dem in schwarzen Buchstaben zu lesen war: Zimmer zu vermieten.“[1][2]
[2] Früher hieß es: „dem Kinde Pappe einstreichen“, wenn man es mit Brei fütterte.
[3] Und dann musste ich die Pappe für drei Monate abgeben.

Redewendungen:

[1] nicht von Pappe sein

Wortbildungen:

[1] Pappkamerad, Rennpappe

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Pappe
[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Pappe
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Pappe
[1, 3] Duden online „Pappe
[1] canoo.net „Pappe
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonPappe
[2] Adelung: Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

Quellen:

  1. Max Eyth: „Die Brücke über die Ennobucht“
  2. Internet-Beleg

Ähnliche Wörter:

Papa, Paps, Papps, Papi, Papier, Pappel