Ottomane
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[Bearbeiten] Ottomane (Deutsch)
[Bearbeiten] Substantiv, f
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | die Ottomane | die Ottomanen |
| Genitiv | der Ottomane | der Ottomanen |
| Dativ | der Ottomane | den Ottomanen |
| Akkusativ | die Ottomane | die Ottomanen |
Worttrennung:
- Ot·to·ma·ne, Plural: Ot·to·ma·nen
Aussprache:
- IPA: [ɔtoˈmaːnə], Plural: [ɔtoˈmaːnən]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
Bedeutungen:
- [1] niedriges, breites Liegemöbel mit keiner oder nur niedriger Rückenlehne
Herkunft:
- [1] Entlehnung im 18. Jahrhundert aus französisch ottomane → fr, wörtlich „die Türkische“ (wegen der vermuteten orientalischen Herkunft), das wiederum auf arabisch „Utmān“, „Name des Gründers des türkischen Reiches“ zurückgeht.[1]
Sinnverwandte Wörter:
- [1] Chaiselongue, Récamiere
Oberbegriffe:
- [1] Liegemöbel, Möbel
Beispiele:
- [1] „Sie nahm auf der Ottomane Platz, während wir beide ihr auf Stühlen gegenübersaßen.“[2]
- [1] „Sollten wir sorgengesichtigen Europäer uns nicht in diesen Film hineinfallen lassen wie in die abgeschabte Ottomane vom Flohmarkt, bei der es eh nicht mehr darauf ankommt?“[3]
- [1] „Zuletzt warf er den klassischen Roman ungestüm auf die Ottomane, trat auf den Zehenspitzen hinter ihren Sessel und schaute ihr über die Achsel in die Zeichnung.“[4]
[Bearbeiten] Übersetzungen
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Ottomane“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Ottomane“
- [1] canoo.net „Ottomane“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Ottomane“
Quellen:
- ↑ Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742 „Ottomane“
- ↑ Mann Th., Erzählungen (1)9 – Der Wille zum Glück, Seite 36
- ↑ Wortschatz-Lexikon Uni Leipzig, Quelle: fr-aktuell.de vom 17.06.2005
- ↑ Charles Sealesfield (Karl Postl): Das Kajütenbuch. Hesse & Becker Verlag, Leipzig o.J., S. 382.
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