Onomatopöie
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Onomatopöie (Deutsch) [Bearbeiten]
Substantiv, f [Bearbeiten]
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | die Onomatopöie | die Onomatopöien |
| Genitiv | der Onomatopöie | der Onomatopöien |
| Dativ | der Onomatopöie | den Onomatopöien |
| Akkusativ | die Onomatopöie | die Onomatopöien |
Nebenformen:
Worttrennung:
- Ono·ma·to·pö·ie, Plural: Ono·ma·to·pö·i·en
Aussprache:
- IPA: [onomatopøˈiː], Plural: [onomatopøˈiːən]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
Bedeutungen:
- [1] Lautmalerei; lautmalerische Bildung von Wörtern
- [2] Nachahmung von Lauten, Geräuschen, Tönen in Schallwörtern
Herkunft:
Synonyme:
- [1] Lautmalerei
Gegenwörter:
Oberbegriffe:
- [1] Wort, Motivation
Unterbegriffe:
- [1] Onomatopoetikum
Beispiele:
- [1] „Gluckern“, „klirren“, „ticken“ sind durch Onomatopöie in ihrer Bedeutung motiviert.
- [1] „Am nächsten kommt ihr noch die Lautmalerei oder Onomatopöie (mit dem Adjektiv onomatopoetisch); das ist der Versuch, das Gemeinte mit lautlichen Mitteln nachzuahmen.“[1]
- [2] „Wauwau“, „Kuckuck“, „Uhu“ sind durch Onomatopöie in ihrer Bedeutung motiviert.
- [1, 2] „Die kultivierte Sprache verabscheut Onomatopöien: in Sprachkursen werden sie ausgemerzt, Deutschlehrern verhelfen sie zu Wutausbrüchen, und in der konventionellen Literatur fehlen sie fast völlig.“[2]
Wortbildungen:
Übersetzungen [Bearbeiten]
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1, 2] Wikipedia-Artikel „Onomatopöie“
- [*] canoo.net „Onomatopöie“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Onomatopöie“
Quellen:
- ↑ Kluge. Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. Bearbeitet von Elmar Seebold. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. de Gruyter, Berlin/ New York 2002, S. XV. ISBN 3-11-017472-3. Fett gedruckt: Lautmalerei, Onomatopöie und onomatopoetisch.
- ↑ Ernst J. Havlik: Lexikon der Onomatopöien - Die lautimitierenden Wörter im Comic. Verlag Dieter Fricke, Frankfurt am Main 1981; Korrig. Nachdruck, Zweitausendeins, Frankfurt 1991; Seite 7. ISBN 3-88184-036-2.