Nachlass

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[Bearbeiten] Nachlass (Deutsch)

[Bearbeiten] Substantiv, m

Kasus Singular Plural 1 Plural 2
Nominativ der Nachlass die Nachlasse die Nachlässe
Genitiv des Nachlasses der Nachlasse der Nachlässe
Dativ dem Nachlass den Nachlassen den Nachlässen
Akkusativ den Nachlass die Nachlasse die Nachlässe

Alte Rechtschreibung:

Nachlaß

Worttrennung:

Nach·lass, Plural 1: Nach·las·se, Plural 2: Nach·läs·se

Aussprache:

IPA: [ˈnaːχˌlas], Plural 1: [ˈnaːχˌlasə], Plural 2: [ˈnaːχˌlɛsə],
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] Gesamtheit dessen, was ein Verstorbener hinterlässt
[2] Verringerung/Abzug von dem, was eigentlich gefordert wurde

Herkunft:

Ableitung eines Substantivs zum Stamm des Verbs nachlassen durch Konversion

Sinnverwandte Wörter:

[1] Erbe, Erbschaft, Hinterlassenschaft
[2] Abschlag, Abzug, Rabatt

Gegenwörter:

[2] Aufschlag

Unterbegriffe:

[2] Preisnachlass

Beispiele:

[1] Im Nachlass meines Onkels fanden sich noch Briefe aus der Kriegszeit.
[1] „Turings überschaubarer Nachlass indes besteht aus einem Kompendium kleinerer und größerer Schriften, die Nichteingeweihte beim besten Willen kaum zu deuten wissen.“[1]
[2] „Obdachlose streifen durch die Straßen, Wohnungen stehen leer, Vermieter bieten Nachlässe an, all das war vor kurzem undenkbar, jedenfalls hier in Manhattan und drüben in Brooklyn.“[2]

[Bearbeiten] Übersetzungen

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 2] Wikipedia-Artikel „Nachlass
[?] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Nachlass
[1] canoo.net „Nachlass
[1, 2] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonNachlass

Quellen:

  1. Frank Thadeusz: Das Phantom. In: DER SPIEGEL 2, 2012, S. 108-109, Zitat S. 108.
  2. Klaus Brinkbäumer: Zu verkaufen, zu verschenken. In: Der Spiegel 37, 2009, S. 54-60; Zitat S. 55. Artikel über die Finanzkrise.
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