Monokel
Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
[Bearbeiten] Monokel (Deutsch)
[Bearbeiten] Substantiv, n
| Kasus | Singular | Plural | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Nominativ | das Monokel | die Monokel | |||||||
| Genitiv | des Monokels | der Monokel | |||||||
| Dativ | dem Monokel | den Monokeln | |||||||
| Akkusativ | das Monokel | die Monokel | |||||||
Worttrennung:
- Mo·no·kel, Plural: Mo·no·kel
Aussprache:
- IPA: [moˈnɔkəl], Plural: [moˈnɔkəl]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
Bedeutungen:
- [1] heute eher unübliche Sehhilfe, die aus einem Glas besteht und die am Auge eingeklemmt wird
Herkunft:
- Monokel wurde im 19. Jahrhundert vom französischen monocle → fr mit derselben Bedeutung übernommen. Dieses wurde vom lateinischen monoculus → la (einäugig) entlehnt, wobei es sich um eine Bildung zu oculus → la (Auge) und mono- handelt.[1]
Synonyme:
- [1] Einglas
Gegenwörter:
- [1] Binokel
Oberbegriffe:
- [1] Sehhilfe
Beispiele:
- [1] Mein alter Onkel Waldemar trug beim Zeitunglesen stets ein Monokel.
- [1] „Alsdann wurde man wohlwollend durch ein Monokel gemustert und den ausufernden Kiegserinnerungen des alten Herrn ausgesetzt, die man ergebenst über sich ergehen ließ.“[2]
Redewendungen:
[Bearbeiten] Übersetzungen
? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Monokel“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Monokel“
- [1] canoo.net „Monokel“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Monokel“
Quellen:
- ↑ Wolfgang Pfeifer et al.: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 8. Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2005, ISBN 3-423-32511-9, „Monokel“, Seite 886
- ↑ Bodo Mrozek: Lexikon der bedrohten Wörter. Band II. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 2006, Stichwort: Pike, Seite 124f. ISBN 978-3-499-62193-2.