Mezzie
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Mezzie (Deutsch) [Bearbeiten]
Substantiv, f [Bearbeiten]
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | die Mezzie | die Mezzien |
| Genitiv | der Mezzie | der Mezzien |
| Dativ | der Mezzie | den Mezzien |
| Akkusativ | die Mezzie | die Mezzien |
Alternative Schreibweisen:
Worttrennung:
- Mez·zie, Plural: Mez·zi·en
Aussprache:
- IPA: [meˈʦiːɛ], Plural: [meˈʦiːɛn][1]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
Bedeutungen:
- [1] ostösterreichisch: preiswertes Angebot; Kauf, der aufgrund einer günstigen Gelegenheit beziehungsweise eines günstigen Angebots oder dergleichen abgeschlossen wurde
Herkunft:
- Entlehnung aus dem Westjiddischen מציאה (YIVO: metsie) ‚Fund, Rarität; preiswerte Ware‘[1][2]; dieses entstammt seinerseits dem Hebräischen מְצִיאָה (CHA: meṣīāh) ‚Fund; guter Kauf; unerwartete finanzielle Einnahme‘[3]
Sinnverwandte Wörter:
Gegenwörter:
- [1] Wucher
Oberbegriffe:
Beispiele:
- [1] „Der deutsche Händler Mühlbauer bekam Wind von der heißen Ware und schlug zu: 48.000Euro, eine Mezzie.“[4]
- [1] „Sie begrüßen den „fairen Preis“, Immofinanz-Aktionär Fries spricht gar von einer „Mezzie“.[…]Der Deal selbst sei „eine Mezzie“, sagt Fries.“[5]
- [1] „Wenn rund fünf Millionen Euro in der Formel 1 so etwas wie eine Mezzie darstellen, dann hat sie jeden Bezug zur Realität verloren .“[6]
Übersetzungen [Bearbeiten]
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Ulrich Ammon et al. (Hrsg.): Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz und Deutschland sowie in Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol. 1. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2004, ISBN 978-3-11-016574-6, DNB 972128115, Seite 500-501
- [1] Datenbank zur deutschen Sprache in Österreich „Mezzie“
- [1] Jakob Ebner: Duden. Österreichisches Deutsch. Eine Einführung. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2008, ISBN 978-3-411-73131-2, Seite 9 (Online, abgerufen am 17. September 2012)
Quellen:
- ↑ 1,0 1,1 Ulrich Ammon et al. (Hrsg.): Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz und Deutschland sowie in Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol. 1. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2004, ISBN 978-3-11-016574-6, DNB 972128115, Seite 500
- ↑ Hans Peter Althaus: Chuzpe, Schmus & Tacheles. Jiddische Wortgeschichten. Beck, München 2004, Seite 50-52. ISBN 3-406-51065-5
- ↑ Yitskhok Niborski: Dictionnaire des mots d’origine hébraïque et araméenne en usage dans la langue yiddish, Bibliothèque Medem, Paris 1999. ISBN 9782951137233
- ↑ Almuth Spiegler: Albertina-Direktor Schröder: Erfolgreiche Schatzsuche. In: DiePresse.com. 30. Januar 2008 (URL, abgerufen am 17. September 2012).
- ↑ Irina Frühmann, Alexis Johann: Immofinanz-Deal: Positive Reaktionen von Analysten und Großaktionär Fries. In: Wirtschaftsblatt (Onlineausgabe). 30. Juni 2008 (Online, abgerufen am 17. September 2012)
- ↑ Realitätsfern. In: Wiener Zeitung Online. 13. Dezember 2008 (URL, abgerufen am 19. Juli 2009).
Ähnliche Wörter: