Metonymie
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[Bearbeiten] Metonymie (Deutsch)
[Bearbeiten] Substantiv, f
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | die Metonymie | die Metonymien |
| Genitiv | der Metonymie | der Metonymien |
| Dativ | der Metonymie | den Metonymien |
| Akkusativ | die Metonymie | die Metonymien |
Silbentrennung:
- Me·to·ny·mie, Plural: Me·to·ny·mi·en
Aussprache:
- IPA: [metonyˈmiː], Plural: [metonyˈmiːən]
- Hörbeispiele: —
Herkunft:
- von spätlateinisch „metonymia“, das seinerseits auf griechisch μετονυμία (metonymía) → grc „Namensvertauschung“ zurückgeht [1]
Bedeutungen:
- [1] Linguistik, Rhetorik: rhetorische Figur, bei der etwas dadurch benannt wird, dass man das Gemeinte (zum Beispiel: „Mensch“) durch den repräsentativen Gebrauch eines zugehörigen Teiles (zum Beispiel: „Kopf“) ersetzt
Oberbegriffe:
Beispiele:
- [1] Benutzt man „Kopf“ als Entsprechung für „Mensch“ wie in „Wir brauchen kluge Köpfe“, dann ist das eine Metonymie.
Abgeleitete Begriffe:
- [1] metonymisch
Sinnverwandte Wörter:
- [1] Pars pro Toto
[Bearbeiten] Übersetzungen
? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Metonymie“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Metonymie“
- [1] canoo.net „Metonymie“
Quellen:
- ↑ Duden. Deutsches Universalwörterbuch. 6., überarbeitete und erweiterte Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007. ISBN 3-411-05506-5