Lot

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Lot (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ das Lot die Lote
Genitiv des Lotes der Lote
Dativ dem Lot den Loten
Akkusativ das Lot die Lote

Worttrennung:

Lot, Plural: Lo·te

Aussprache:

IPA: [loːt], Plural: [ˈloːtə]
Hörbeispiele: —, Plural:
Reime: -oːt

Bedeutungen:

[1] Bauwesen: zulaufendes Blei- oder Stahlgewicht an einer Schnur zur Bestimmung der Senkrechten
[2] Technik: Metalllegierung, Verbindungsmetall, das beim Löten Verwendung findet
[3] Geometrie: gerade Linie, die zu einer anderen Geraden oder einer Ebene senkrecht steht
[4] veraltet: für Bleigeschoss
[5] Seemannssprache: Bleigewicht an einer Leine zum Messen der Wassertiefe

Herkunft:

seit dem 13. Jahrhundert bezeugt; mittelhochdeutsch lōt ‚Blei‘, urgermanisch *lauđan,[1] auch niederländisch lood, englisch lead, aus dem Keltischen entlehnt, vergleiche mittelirisch[2] lúaide.[3]

Synonyme:

[1] Senkblei, Richtblei
[2] Lötmetall, Lötmittel
[3] Senkrechte
[5] Lotleine, Lotschnur, Meßblei

Gegenwörter:

[2] Schweißdraht
[3] Parallele

Oberbegriffe:

[1] Beschwerung
[2] Metall
[3] Gerade
[4] Geschoss

Unterbegriffe:

[2] Lötzinn
[3] Lotfußpunkt, Lotgerade

Beispiele:

[1] Ein Lot hängt immer senkrecht.
[1] Alles ist wieder im Lot, du kannst ganz beruhigt nach Hause fahren.
[2] Das Lot muss heiß genug sein, damit es sich verbindet.
[3] Das Lot auf eine Gerade schneidet diese im Lotfußpunkt.
[4] Er wurde mit einem Lot erschossen.

Charakteristische Wortkombinationen:

[1]etwas ins rechte Lot bringen, etwas wieder ins Lot bringen, alles ist im Lot

Wortbildungen:

[1] ausloten, Echolot, Lotspeise
[2] Lötkolben, Lötzinn, Lötdraht
[3] lotrecht

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1–3] Wikipedia-Artikel „Lot
[1, 2, 4] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Lot
[1–4] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Lot
[1] canoo.net „Lot
[1–3] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonLot

Quellen:

  1. Vladimir Orel: A Handbook of Germanic Etymology. Brill, Leiden 2003, Seite 238.
  2. Ranko Matasović: Etymological Dictionary of Proto-Celtic. Brill, Leiden 2010, Seite 135.
  3. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742


Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ das Lot die Lots
Genitiv des Lots der Lots
Dativ dem Lot den Lots
Akkusativ das Lot die Lots

Worttrennung:

Lot, Plural: Lots

Aussprache:

IPA: [lɔt], Plural: [lɔʦ]
Hörbeispiele: —, Plural:
Reime: -oːt

Bedeutungen:

[1] veraltet: Gewichts- und Mengenmaß
[2] Anzahl identischer Produkte einer technischen Herstellungsserie

Herkunft:

kaufmännisch; vermutlich von neuenglisch lot

Synonyme:

[2] Los

Gegenwörter:

[2] Einzelstück

Oberbegriffe:

[1] Maßeinheit
[2] Menge

Beispiele:

[2] Das gesamte Lot ist fehlerhaft.

Wortbildungen:

[1] Kaffeelot

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[2] Wikipedia-Artikel „Lot
[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Lot
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Lot
[*] canoo.net „Lot
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonLot

Substantiv, m, Toponym[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ Lot
Genitiv Lots
Dativ Lot
Akkusativ Lot

Worttrennung:

Lot, kein Plural

Aussprache:

IPA: [lo]
Hörbeispiele: —
Reime: -oːt

Bedeutungen:

[1] Fluss in Frankreich

Beispiele:

[1] Der Lot führt zur Garonne.

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Lot (Fluss)
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonLot

Substantiv, m, Vorname[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ Lot
Genitiv Lots
Dativ Lot
Akkusativ Lot

Worttrennung:

Lot

Aussprache:

IPA: [loːt]
Hörbeispiele: —
Reime: -oːt

Bedeutungen:

[1] biblischer Männername

Beispiele:

[1] „Drehen Sie sich um, Frau Lot.(Ephraim Kishon)
[1] Lot berichtet über den Fall der Stadt Sodom.

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Lot