Lethargie

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Lethargie (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Lethargie
Genitiv der Lethargie
Dativ der Lethargie
Akkusativ die Lethargie

Worttrennung:

Le·thar·gie, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˌletaʁˈɡiː]
Hörbeispiele: —
Reime: -iː

Bedeutungen:

[1] Medizin: krankhafte Schlafsucht, Narkolepsie
[2] Zustand der Trägheit, Teilnahms- und Interesselosigkeit

Herkunft:

vom griechischen ληθαργία (lēthargía), aus λήθη (lēthē) „Vergessen, Aufhören“ und ἀργός (argós) „untätig, träge[1], aus ἀ- (a-) „nicht“ und ἔργον (érgon) „Arbeit, Werk

Synonyme:

[1] Schlafsucht

Beispiele:

[1] Er leidet an Lethargie.
[2] „Micha saß von nun an wie betäubt auf seinem Stuhl, bis plötzlich etwas geschah — eine Unruhe griff um sich. Mario stieß Micha an, um ihn aus seiner Lethargie zu holen.“[2]

Wortbildungen:

lethargisch

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 2] Wikipedia-Artikel „Lethargie
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Lethargie
[2] canoo.net „Lethargie
[1, 2] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonLethargie

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 805.
  2. Thomas Brussig: Am kürzeren Ende der Sonnenallee. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 2001 (Sonderausgabe anlässlich des Welttag des Buches 2012), Seite 24.

Ähnliche Wörter:

Liturgie