Krater

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Inhaltsverzeichnis

Krater (Deutsch) [Bearbeiten]

Substantiv, m [Bearbeiten]

Kasus Singular Plural
Nominativ der Krater die Krater
Genitiv des Kraters der Krater
Dativ dem Krater den Kratern
Akkusativ den Krater die Krater
[4] der Krater des Mount St. Helens nach seinem Ausbruch 1980

Worttrennung:

Kra·ter, Plural: Kra·ter

Aussprache:

IPA: [ˈkʀaːtɐ], Plural: [ˈkʀaːtɐ]
Hörbeispiele: —, Plural:
Reime: -aːtɐ

Bedeutungen:

[1] durch einen Meteoriteneinschlag hervorgerufene Vertiefung
[2] meist trichterförmige Vertiefung der Erdoberfläche
[3] durch Erosion hervorgerufene Vertiefungen
[4] Vertiefung bei Vulkanen, aus der Magma austritt oder ausgetreten ist
[5] durch eine Explosion hervorgerufene Vertiefung
[6] Senke im Boden eines Planeten oder Mondes

Herkunft:

von gleichbedeutend lateinisch crater → la im 18. Jahrhundert entlehnt; aus griechisch κρατήρ (kratér) → grcMischgefäß, Mischer“; zu dem Verb κεραννύναι (kerannýnai) → grcmischen“ gebildet; der Krater folglich nach der Form des Mischgefäßes genannt[1][2]

Synonyme:

[5] Trichter, Bombentrichter

Unterbegriffe:

[1] Einschlagkrater
[3] Erosionskrater
[4] Vulkankrater
[5] Explosionskrater
[6] Mondkrater

Beispiele:

[1] Der Meteorit hinterließ einen riesigen Krater.
[2]
[3]
[4] Aus dem Krater treten giftige Dämpfe aus.
[5] Die Explosion hinterließ einen riesigen Krater.
[6] Tycho ist einer der bedeutendsten Krater des Mondes.

Wortbildungen:

[1–6] Kraterlandschaft
[4] Kratersee

Übersetzungen [Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1–6] Wikipedia-Artikel „Krater
[1–6] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Krater
[1–6] canoo.net „Krater
[1–6] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonKrater

Quellen:

  1. Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 4. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-04074-2, Seite 450.
  2. Wolfgang Pfeifer et al.: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 8. Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2005, ISBN 3-423-32511-9, Seite 727.


Substantiv, m [Bearbeiten]

Kasus Singular Plural
Nominativ der Krater die Kratere
Genitiv des Kraters
des Krateres
der Kratere
Dativ dem Krater
dem Kratere
den Krateren
Akkusativ den Krater die Kratere
[1] Böotischer Glockenkrater eines unbekannten Malers mit Darstellung der Skylla, um 450/25 v. Chr.

Worttrennung:

Kra·ter, Plural: Kra·te·re

Aussprache:

IPA: [kʀaˈteːɐ̯], Plural: [kʀaˈteːʀə]
Hörbeispiele: —, Plural:
Reime: -aːtɐ

Bedeutungen:

[1] Gefäß zum Mischen von Wein und Wasser, das im antiken Griechenland verwendet wurde

Herkunft:

von gleichbedeutend griechisch κρατήρ (kratér) → grc entlehnt [1]

Synonyme:

[1] Mischgefäß, Mischkrug, Kessel

Oberbegriffe:

[1] Gefäß, Vase

Unterbegriffe:

[1] Bügelhenkel-Krater, Kolonetten-Krater, Voluten-Krater, Kelch-Krater, Glockenkrater

Beispiele:

[1]


Übersetzungen [Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Krater (Gefäß)

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 772.