Kran
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[Bearbeiten] Kran (Deutsch)
[Bearbeiten] Substantiv, m
| Kasus | Singular | Plural 1 | Plural 2 | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Nominativ | der Kran | die Kräne | die Krane | ||||||
| Genitiv | des Krans des Kranes |
der Kräne | der Krane | ||||||
| Dativ | dem Kran dem Krane |
den Kränen | den Kranen | ||||||
| Akkusativ | den Kran | die Kräne | die Krane | ||||||
Worttrennung:
- Kran, Plural: Krä·ne, fachsprachl. auch Kra·ne
Aussprache:
- IPA: [kʀaːn], Plural: [ˈkʀɛːnə]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
Bedeutungen:
- [1] Gerät zum Anheben von Lasten
- [2] regional (Westdeutschland): Wasserhahn
- [3] regional (Westdeutschland): Gashahn
- [4] regional (Westdeutschland): Zapfhahn
- [5] persische Münze[1]
Herkunft:
- seit dem 14. Jahrhundert bezeugt; spätmittelhochdeutsch: krane = Kranich; die gegenwärtige Bedeutung seit dem 15. Jahrhundert bezeugt; eine Übertragung nach der Ähnlichkeit mit Kopf und Hals des Vogels; mit lateinisch: grus = Kranich, „Kran“ und griechisch: γέϱανος (géranos) = Kranich, Hebemaschine verwandt [2][3]
Synonyme:
- [1] Hebemaschine, Elevator
- [2–4] Hahn
Oberbegriffe:
Unterbegriffe:
- [1] Autokran, Baukran, Brückenkran, Fahrzeugkran, Portaldrehkran, Schienenkran, Schwimmkran, Turmdrehkran
Beispiele:
- [1] Dieser Kran kann fünf Tonnen heben.
- [2] Aus dem Kran kommt nur kaltes Wasser.
- [3] Dreh den Kran ordentlich zu!
- [4] Nachdem ein Glas voll ist, hält er sofort mit einer eleganten Bewegung das nächste unter den Kran.
- [5] Der silberne Kran oder Keran (Zabkran) soll gesetzlich 28 Nachod an reinem Silber enthalten.
Abgeleitete Begriffe:
- [1] Kranführer, Kranwagen
[Bearbeiten] Übersetzungen
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Dialektausdrücke:
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1, 2] Wikipedia-Artikel „Kran (Begriffserklärung)“
- [1, 4] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Kran“
- [1–3] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kran“
- [1] canoo.net „Kran“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Kran“
Quellen:
- ↑ [1] Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 11. Leipzig 1907, Seite 570.
- ↑ Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Seite 534.
- ↑ Wolfgang Pfeifer et al.: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 8. Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2005, ISBN 3-423-32511-9, Seite 726.
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