Kraftausdruck
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[Bearbeiten] Kraftausdruck (Deutsch)
[Bearbeiten] Substantiv, m
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | der Kraftausdruck | die Kraftausdrücke |
| Genitiv | des Kraftausdrucks | der Kraftausdrücke |
| Dativ | dem Kraftausdruck | den Kraftausdrücken |
| Akkusativ | den Kraftausdruck | die Kraftausdrücke |
Worttrennung:
- Kraft·aus·druck, Plural: Kraft·aus·drü·cke (alte Rechtschreibung: Kraft·aus·drük·ke)
Aussprache:
- IPA: [ˈkʀaftˌʔaʊ̯sdʀʊk], Plural: [ˈkʀaftˌʔaʊ̯sdʀʏkə]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
Bedeutungen:
- [1] Linguistik: derber sprachlicher Ausdruck, mit dem der Sprecher seine heftigen Gefühle zum Ausdruck bringt
Herkunft:
- Determinativkompositum aus Kraft und Ausdruck
Sinnverwandte Wörter:
- [1] Kraftwort
Oberbegriffe:
- [1] Ausdruck
Beispiele:
- [1] Reiners widmet den Kraftausdrücken ein eigenes kleines Kapitel seiner „Stilkunst“.[1]
- [1] „Der Wortschatz, im allgemeinen arm und einförmig, ist doch reich an Kraftausdrücken.“[2]
- [1] „Martin Luther, bekannt für seine Neigung zu Kraftausdrücken, trug maßgeblich zur Verbreitung des Wortes bei.“[3]
[Bearbeiten] Übersetzungen
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Kraftausdruck“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kraftausdruck“
- [1] canoo.net „Kraftausdruck“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Kraftausdruck“
Quellen:
- ↑ Ludwig Reiners: Stilkunst. Ein Lehrbuch deutscher Prosa. Neubearbeitung von Stephan Meyer und Jürgen Schiewe, 2. Auflage. Beck, München 2004, S. 484-486. ISBN 3-406-34985-4.
- ↑ Walter Porzig: Das Wunder der Sprache. Probleme, Methoden und Ergebnisse der modernen Sprachwissenschaft. Dritte Auflage. Francke, Bern/München 1962, S. 245.
- ↑ Bodo Mrozek: Lexikon der bedrohten Wörter II. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg 2006, ISBN 978-3-499-62193-2, Stichwort: Strauchdieb, Seite 165.