Konkubinat
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[Bearbeiten] Konkubinat (Deutsch)
[Bearbeiten] Substantiv, n
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | das Konkubinat | die Konkubinate |
| Genitiv | des Konkubinats des Konkubinates |
der Konkubinate |
| Dativ | dem Konkubinat | den Konkubinaten |
| Akkusativ | das Konkubinat | die Konkubinate |
Worttrennung:
- Kon·ku·bi·nat, Plural: Kon·ku·bi·na·te
Aussprache:
- IPA: [kɔnkubiˈnaːt], [kɔŋ-], Plural: [kɔnkubiˈnaːtə], [kɔŋ-]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
Bedeutungen:
- [1] eheähnliche Lebensgemeinschaft ohne den formalen Akt der Eheschließung / ohne rechtliche Anerkennung
Herkunft:
- von gleichbedeutend lateinisch concubinatus → la im 17. Jahrhundert entlehnt; zu concubina → la „Konkubine, Beischläferin“ gebildet; weitere Herkunft siehe Konkubine [1]
Synonyme:
- [1] eheähnliche Gemeinschaft, nichteheliche Lebensgemeinschaft, Ehe ohne Trauschein, wilde Ehe
Beispiele:
- [1] „In seinem, Flamettis, Fall: wowohl, er hatte in Konkubinat gelebt.“[2]
- [1] „Neben den im vorigen Kapitel behandelten Konkubinaten aufgrund von Eheverboten erscheinen bei einer Durchsicht der Quellen gerade bei standesungleichen Partnern sehr häufig Konkubinate anstelle einer Ehe.“[3]
Charakteristische Wortkombinationen:
- [1] im Konkubinat leben
[Bearbeiten] Übersetzungen
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Konkubinat“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Konkubinat“
- [*] canoo.net „Konkubinat“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Konkubinat“
Quellen:
- ↑ Wolfgang Pfeifer et al.: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 8. Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2005, ISBN 3-423-32511-9, Seite 707
- ↑ Hugo Ball: Flametti oder vom Dandysmus der Armen. Aufbau, Berlin/Weimar 1989, ISBN 3-351-01401-5, Zitat S. 47. Erstveröffentlichung 1918.
- ↑ Raimund Friedl: Der Konkubinat im kaiserzeitlichen Rom. Franz Steiner Verlag, Stuttgart 1996, ISBN 3515068716, Seite 169