Kompendium

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[Bearbeiten] Kompendium (Deutsch)

[Bearbeiten] Substantiv, n

Kasus Singular Plural
Nominativ das Kompendium die Kompendien
Genitiv des Kompendiums der Kompendien
Dativ dem Kompendium den Kompendien
Akkusativ das Kompendium die Kompendien

Worttrennung:

Kom·pen·di·um, Plural: Kom·pen·di·en

Aussprache:

IPA: [kɔmˈpɛndi̯ʊm], Plural: [kɔmˈpɛndi̯ən]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] Allgemein: kurz gefasstes Lehrbuch, Handbuch, Leitfaden, Übersicht, Abriss
[2] Allgemein: Sammlung von Schriftwerken
[3] Fotografie: eine Sonnenblende mit ausziehbarem Balgen; ausziehbare Sonnenblende; die verstellbare Gegenlichtblende einer Großformatkamera

Herkunft:

von lateinisch compendium = ”abgekürzter Weg, Ersparnis“ im 16. Jahrhundert entlehnt; eigentlich: ”das beim Zusammenwiegen Ersparte“ ; aus dem Präfix con-, com- = ”mit, zusammen“ und dem Verb pendere = ”wägen, wiegen[1]

Synonyme:

[1] Handbuch, Lehrbuch

Oberbegriffe:

[1] Nachschlagewerk

Beispiele:

[2] „Turings überschaubarer Nachlass indes besteht aus einem Kompendium kleinerer und größerer Schriften, die Nichteingeweihte beim besten Willen kaum zu deuten wissen.“[2]

Abgeleitete Begriffe:

kompendiös, kompendiarisch

[Bearbeiten] Übersetzungen

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 3] Wikipedia-Artikel „Kompendium
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kompendium
[1, 2] canoo.net „Kompendium
[1, 3] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonKompendium
[1] The Free Dictionary „Kompendium

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Seite 515.
  2. Frank Thadeusz: Das Phantom. In: DER SPIEGEL 2, 2012, Seite 108-109, Zitat Seite 108.
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