Kollaps
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[Bearbeiten] Kollaps (Deutsch)
[Bearbeiten] Substantiv, m
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | der Kollaps | die Kollapse |
| Genitiv | des Kollapses | der Kollapse |
| Dativ | dem Kollaps | den Kollapsen |
| Akkusativ | den Kollaps | die Kollapse |
Worttrennung:
- Kol·laps, Plural: Kol·lap·se
Aussprache:
- IPA: [ˈkɔlaps], Plural: [ˈkɔlapsə]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
Bedeutungen:
- [1] plötzliches Ende der Funktionsfähigkeit eines Körpers oder Systems
Herkunft:
- von gleichbedeutend mittellateinisch: collapsus im 19. Jahrhundert entlehnt; zu collabi = zusammenbrechen, zusammensinken gebildet; aus dem Präfix con- = zusammen, mit und dem Verb labi = sinken, gleiten [1][2]
Sinnverwandte Wörter:
- [1] Zusammenbruch
Unterbegriffe:
Beispiele:
- [1] Erwin erlitt einen Kollaps.
- [1] „Nur mit Mühe und staatlicher Hilfe waren ihre Institute dem Kollaps entkommen, der die ganze Weltwirtschaft mit in den Abgrund zu reißen drohte.“[3]
Abgeleitete Begriffe:
- [1] kollabieren
[Bearbeiten] Übersetzungen
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Kollaps“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kollaps“
- [1] canoo.net „Kollaps“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Kollaps“
Quellen:
- ↑ Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742 Seite 510; Seite 517, Eintrag „kon-“.
- ↑ Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 725.
- ↑ Thomas Schulz: Ende der Demut. In: DER SPIEGEL 25, 2009, S. 78-79, Zitat S. 78.
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