Kohyponym

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Kohyponym (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Kasus Singular Plural
Nominativ das Kohyponym die Kohyponyme
Genitiv des Kohyponyms der Kohyponyme
Dativ dem Kohyponym den Kohyponymen
Akkusativ das Kohyponym die Kohyponyme

Worttrennung:

Ko·hy·po·nym, Plural: Ko·hy·po·ny·me

Aussprache:

IPA: [ˈkoːhyponyːm], [kohypoˈnyːm], Plural: [ˈkoːhyponyːmə], [kohypoˈnyːmə]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] Linguistik: eines von mehreren Hyponymen des gleichen Hyperonyms (also einer von mehreren Unterbegriffen zu demselben Oberbegriff)

Herkunft:

lateinisch co-, „zusammen“ und griechisch ὑπό, hypó, „unter“ sowie ὄνομα, ónoma, „Name“[Quellen fehlen]

Synonyme:

[1] Synhyponym

Gegenwörter:

[1] Hyperonym, Kohyperonym

Oberbegriffe:

[1] Hyponym, Bedeutungsbeziehung

Beispiele:

[1] „Ochse“ und „Stier“ sind Kohyponyme zu dem Hyperonym „Rind“. „Stier“ und „Hengst“ sind dagegen keine Kohyponyme, da sie Hyponyme verschiedener Hyperonyme sind, und zwar der Hyperonyme „Rind“ einerseits und „Pferd“ andererseits.
[1] „Kohyponyme sind Lexeme, die sich gleichrangig auf das gleiche Hyperonym beziehen.“[1]

Übersetzungen[Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Kohyponym
[1] canoo.net „Kohyponym
[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Das Fremdwörterbuch. In: Der Duden in zwölf Bänden. 6. Auflage. Band 5, Bibliographisches Institut, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 1997, ISBN 3-411-04056-4, DNB 950063258 „Kohyponym“

Quellen:

  1. Thea Schippan: Lexikologie der deutschen Gegenwartssprache. Niemeyer, Tübingen 1992, Seite 195. ISBN 3-484-73002-1.