Kloake
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[Bearbeiten] Kloake (Deutsch)
[Bearbeiten] Substantiv, f
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | die Kloake | die Kloaken |
| Genitiv | der Kloake | der Kloaken |
| Dativ | der Kloake | den Kloaken |
| Akkusativ | die Kloake | die Kloaken |
Silbentrennung:
- Klo·a·ke, Plural: Klo·a·ken
Aussprache:
- IPA: [kloˈaːkə], Plural: [kloˈaːkn̩]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
Bedeutungen:
- [1] Infrastruktur: ein unterirdischer Kanal zur Wegleitung der Abwässer
- [2] Biologie, Anatomie: der Endabschnitt des Darms, wenn in diesen zugleich die Ausführungsgänge der Harn- wie auch der Geschlechtsorgane einmünden
Herkunft:
- von dem lateinischen Substantiv cloaca, cluaca = Abwasserkanal im 16. Jahrhundert entlehnt, und dies wiederum zum Verb cluere = reinigen gebildet [1][2]
Oberbegriffe:
- [2] Körperöffnung
Beispiele:
- [2] „Wie Haie, Amphibien, Reptilien und Vögel weisen auch die Ameisenigel und Schnabeltiere eine Kloake auf.“[3]
Abgeleitete Begriffe:
- [2] Kloakentier
[Bearbeiten] Übersetzungen
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Dialektausdrücke:
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1–2] Wikipedia-Artikel „Kloake“
- [1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Kloake“
- [1–2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kloake“
- [1–2] canoo.net „Kloake“
- [1–2] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Kloake“
Quellen:
- ↑ Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 4. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-04074-2, Seite 415.
- ↑ Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehende und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742 Seite 498.
- ↑ nach: Hans Wilhelm Smolik: Das große illustrierte Tierbuch. In: Die große Bertelsmann-Lexikon-Bibliothek. Band 15, Bertelsmann, Gütersloh 1967, Spalte 579.