Kloß
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Kloß (Deutsch) [Bearbeiten]
Substantiv, m [Bearbeiten]
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | der Kloß | die Klöße |
| Genitiv | des Kloßes | der Klöße |
| Dativ | dem Kloß dem Kloße |
den Klößen |
| Akkusativ | den Kloß | die Klöße |
Alternative Schreibweisen:
Worttrennung:
- Kloß, Plural: Klö·ße
Aussprache:
- IPA: [kloːs], Plural: [ˈkløːsə]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
- Reime: -oːs
Bedeutungen:
- [1] aus einer Teigmasse (meist aus Kartoffeln) bestehende, kugelige Speise
Herkunft:
- entstanden aus dem vordeutschen klauta über das mittelniederdeutsche cloot und das althochdeutsche klōz; zu der indogermanischen Wortwurzel: *gel- = zusammendrücken, ballen, „klumpig werden“ gebildet [1][2]; vergleiche Klotz
Synonyme:
- [1] Knödel
Verkleinerungsformen:
- [1] Klößchen
Oberbegriffe:
- [1] Speise
Unterbegriffe:
- [1] Fleischkloß, Kartoffelkloß
Beispiele:
- [1] Klöße können jeder Art Suppe beigefügt werden.
Redewendungen:
Sprichwörter:
- [1] Ein Sonntag ohne Klöße verliert viel von seiner Größe.[3]
Wortbildungen:
- [1] Kloßmuseum, Kloßlöffel, Kloßkelle
Übersetzungen [Bearbeiten]
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Dialektausdrücke:
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Kloß“
- [1] Commons-Eintrag: Bilder, Videos oder Audiodateien zu „Klöße“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kloß“
- [1] canoo.net „Kloß“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Kloß“
Quellen:
- ↑ Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 4. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-04074-2, Seite 416, Eintrag „Klotz“, „Kloß“; Seite 426, Eintrag „Kolben“.
- ↑ Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742 Seite 499, Eintrag „Klotz“, „Kloß“.
- ↑ Thüringisches Sprichwort
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