Klippe
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Klippe (Deutsch) [Bearbeiten]
Substantiv, f [Bearbeiten]
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | die Klippe | die Klippen |
| Genitiv | der Klippe | der Klippen |
| Dativ | der Klippe | den Klippen |
| Akkusativ | die Klippe | die Klippen |
Worttrennung:
- Klip·pe, Plural: Klip·pen
Aussprache:
- IPA: [ˈklɪpə], Plural: [ˈklɪpn̩]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
- Reime: -ɪpə
Bedeutungen:
- [1] ein Felsenriff, welches über die Wasseroberfläche ragt, (auch an Land) eine alleinstehende, abschüssige Felsengruppe im Gebirge
- [2] figürlich: eine Hürde, eine Schwierigkeit
Herkunft:
- [1] seit dem 14. Jahrhundert bezeugt; mittelhochdeutsch: klippe, kliffe, mittelniederländisch: clippe; vermutlich mit Kliff verwandt; denn zu der indogermanische Wortwurzel: *glei- = kleben, „schmierig sein“ gebildet, hier mit der Bedeutung „glatter, schlüpfriger Felsen“ [1][2]
Synonyme:
- [2] Hindernis, Schwierigkeit
Sinnverwandte Wörter:
- [?] Kliff
Beispiele:
- [1] „Auf der hohen See mag sich kein Wellchen regen, aber das Wasser zwischen den sichtbaren und unsichtbaren Klippen hier geht immer stürzend hoch.“[3]
- [1a] „Ganze Schleier weißer Sternenblüten hatte duftender Jasmin über die Klippen der schaurigen Schlucht gebreitet, und gleich blaßlila Schatten lagen Klematis an die Bergwände geschmiegt.“[4]
- [1a] Besser nicht an Klippen wippen, um nicht beim Kippen auszuflippen.
Charakteristische Wortkombinationen:
- [1] an Klippen zerschellen, die Klippen umschiffen, gefährliche Klippen
Übersetzungen [Bearbeiten]
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Klippe“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Klippe“
- [1] canoo.net „Klippe“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Klippe“
Quellen:
- ↑ Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 4. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-04074-2, Seite 415, Seite 413, Eintrag „Kliff“.
- ↑ Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742 Seite 497.
- ↑ (Gutenberg: Otto Julius Bierbaum, Yankeedoodle-Fahrt)
- ↑ (Wikisource-Quellentext „Elisabeth von Heyking, Unter blühenden Mangobäumen“)
Ähnliche Wörter: