Kern

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Kern (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Kern die Kerne
Genitiv des Kerns
des Kernes
der Kerne
Dativ dem Kern
dem Kerne
den Kernen
Akkusativ den Kern die Kerne
[1] Atom mit Kern in rot und blau

Worttrennung:

Kern, Plural: Ker·ne

Aussprache:

IPA: [kɛʁn], Plural: [ˈkɛʁnə]
Hörbeispiele: —, Plural:
Reime: -ɛʁn

Bedeutungen:

[1] zentraler Hauptbestandteil eines Ganzen

Herkunft:

mittelhochdeutsch kern(e), althochdeutsch: kern(o), aus gleichbedeutend germanisch: *kernōn, belegt seit dem 8. Jahrhundert. Zugrunde liegt die indogermanische Wurzel *ger- = reif, alt (ältere Bedeutung: reiben); verwandt mit Korn [1] [2]

Synonyme:

[1] das A und O

Unterbegriffe:

[1] Apfelkern, Atomkern, Erdkern, Grafikkern, Kirschkern, Marillenkern, Pfirsichkern, Pflaumenkern, Reaktorkern, Rechenkern, Stadtkern, Zellkern, Zwetschgenkern

Beispiele:

[1] Pfirsiche haben große, harte Kerne.

Redewendungen:

des Pudels Kern

Wortbildungen:

entkernen
kerngesund, kernig
Doppelkerner, Kernbereich, Kernenergie, Kernfrucht, Kerngehäuse, Kernkraft, Kernobst, Kernpunkt, Kernreaktor, Kernschmelze, Kernspaltung, Kernwärme, Kernwortschatz, Vierkerner

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Kern
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kern
[1] Duden online „Kern
[1] canoo.net „Kern
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonKern

Quellen:

  1. Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 4. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-04074-2, Stichwort „Kern“.
  2. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort „Kern“.