Keilschrift

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[Bearbeiten] Keilschrift (Deutsch)

[Bearbeiten] Substantiv, f

Kasus Singular Plural
Nominativ die Keilschrift die Keilschriften
Genitiv der Keilschrift der Keilschriften
Dativ der Keilschrift den Keilschriften
Akkusativ die Keilschrift die Keilschriften

Worttrennung:

Keil·schrift, Plural: Keil·schrif·ten

Aussprache:

IPA: [ˈkaɪ̯lˌʃʀɪft], Plural: [ˈkaɪ̯lˌʃʀɪftn̩]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] Linguistik, Schriftlinguistik: Bezeichnung für eine Schriftform, die im 4. Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung in Südmesopotamien entstand und nach der keilförmigen Art der Schriftzeichen benannt ist

Herkunft:

Determinativkompositum aus Keil und Schrift

Oberbegriffe:

[1] Schrift

Unterbegriffe:

[1] Determinativ

Beispiele:

[1] „Bei der Adaption der babylonischen Keilschrift für das Hethitische bestand eine der Hauptschwierigkeiten in der Darstellung von Konsonantengruppen.“[1]
[1] „Die Entzifferung der Keilschrift ist ein Werk des 19. und 20. Jahrhunderts.“[2]
[1] „Die primitiven Zeichnungen entwickeln sich mit der Zeit zu aus Keilen zusammengesetzten Gebilden, daher der Name Keilschrift.“[3]

Abgeleitete Begriffe:

[1] Keilschriftliteratur, Keilschriftrecht, Proto-Keilschrift

[Bearbeiten] Übersetzungen

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Keilschrift
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Keilschrift
[1] canoo.net „Keilschrift
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonKeilschrift

Quellen:

  1. Florian Coulmas: Über Schrift. Suhrkamp, Frankfurt/Main 1982, S. 28. ISBN 3-518-07978-6.
  2. Hans Joachim Störig: Abenteuer Sprache. Ein Streifzug durch die Sprachen der Erde. 2., überarbeitete Auflage. Langenscheidt, Berlin/München 1997, S. 27. ISBN 3-581-66936-6.
  3. Georges Jean: Die Geschichte der Schrift. Otto Maier, Ravensburg 1991, S. 14f. ISBN 3-473-51018-1.
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