Kartell
Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
[Bearbeiten] Kartell (Deutsch)
[Bearbeiten] Substantiv, n
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | das Kartell | die Kartelle |
| Genitiv | des Kartells | der Kartelle |
| Dativ | dem Kartell | den Kartellen |
| Akkusativ | das Kartell | die Kartelle |
Worttrennung:
- Kar·tell, Plural: Kar·tel·le
Aussprache:
- IPA: […], Plural: […]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
Bedeutungen:
- [1] gemäß Legaldefinition verbotene Vereinbarungen zwischen Unternehmern, Beschlüsse von Unternehmervereinigungen und aufeinander abgestimmte Verhaltensweisen, die eine Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken.[1][2]
Herkunft:
- von französisch: cartel = „schriftliche Vereinbarung“ im 17. Jahrhundert entlehnt; aus italienisch: cartello = Vereinigung, eigentlich: Zettel; zu carta = Karte, Papier gebildet; aus lateinisch charta = Urkunde [3] [4], vergleiche Karte
Beispiele:
- [1]
Abgeleitete Begriffe:
- [1] Kartellabsprache, Kartellamt, Kartellgesetz, kartellieren, Kartellierung, Kartellrecht, Kartellverband, Kartellverbot, Kartellwesen
[Bearbeiten] Übersetzungen
|
? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Kartell“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kartell“
- [1] canoo.net „Kartell“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Kartell“
Quellen:
- ↑ Deutsches Recht: Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), § 1
- ↑ Österreichisches Recht: Kartellgesetz 2005, § 1 Abs. 1
- ↑ Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 4. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-04074-2, Seite 393.
- ↑ Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742 Seite 473.