Karriere

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Karriere (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Karriere die Karrieren
Genitiv der Karriere der Karrieren
Dativ der Karriere den Karrieren
Akkusativ die Karriere die Karrieren

Worttrennung:

Neue Rechtschreibung: Kar·ri·e·re, Plural: Kar·ri·e·ren
Alte Rechtschreibung: Kar·rie·re, Plural: Kar·rie·ren

Aussprache:

IPA: [kaˈʀi̯eːʀə], Plural: [kaˈʀi̯eːʀən]
Hörbeispiele: —, Plural:
Reime: -eːʀə

Bedeutungen:

[1] beruflicher Werdegang, Laufbahn
[2] schnellster Galopp des Pferdes

Herkunft:

von französisch: carrière → frLebenslauf, Laufbahn, Rennbahn“ im 18.Jahrhundert entlehnt; aus italienisch: carriera → itFahrstraße“; aus gleichbedeutend mittellateinisch: carraria → la; zu carrus → laKarre“ gebildet [1] [2]

Oberbegriffe:

[1] Laufbahn

Unterbegriffe:

[1] Achterbahnkarriere, Beamtenkarriere, Bilderbuchkarriere, Blitzkarriere, Drogenkarriere, Filmkarriere, Solokarriere, Tenniskarriere, Verbrecherkarriere, Weltkarriere

Beispiele:

[1] Eine große Karriere ist ihm leider nicht gelungen.
[1] „Umstände und Zeitgeist verwandelten seine zunächst vielversprechende Karriere in eine Tragödie.“[3]
[1] „John Hammond hat Beziehungen zu den wichtigen Plattenfirmen und verwendet seinen Einfluss darauf, Karrieren zu lancieren.“[4]
[1] „Im Laufe meiner Karriere habe ich gesehen, dass der richtige Stallgeruch entscheidend ist.“[5]
[1] „Dieser Logik folgend träumte der Major quasi von einer Fortsetzung seiner Karriere im Himmel.“[6]
[2] Ursprünglich kommt „Karriere“ aus dem Pferdesport und bezeichnet die schnellste Gangart des Pferdes, dann bedeutet es auch die „Rennbahn“, also die Bahn, in der die Pferde laufen, die „Laufbahn“. Erst daraus wurde die uns im Alltag geläufigere „bedeutende berufliche Laufbahn“.

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] Karriere machen

Wortbildungen:

Karriereaus, Karrierechance, Karriereende, Karrierefrau, Karriereknick, Karriereleiter, Karrieremann, Karrieresprung, Karrierist, Karrieristin

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Karriere
[2] Wikipedia-Artikel „Karriere (Begriffsklärung)
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Karriere
[1] canoo.net „Karriere
[1, 2] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonKarriere
[1] The Free Dictionary „Karriere

Quellen:

  1. Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 4. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-04074-2, Seite 393.
  2. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742 Seite 473.
  3. Frank Thadeusz: Das Phantom. In: DER SPIEGEL 2, 2012, Seite 108-109, Zitat Seite 109.
  4. Noël Balen: Billie Holiday. Die Seele des Blues. Scherz, Bern 2002 (französisches Original 2000), ISBN -, Seite 25.
  5. Mehmet Gürcan Daimagüler: Kein schönes Land in dieser Zeit. Das Märchen von der gescheiterten Integration. Goldmann, München 2013, ISBN 978-3-442-15737-2, Seite 45.
  6. Wladimir Kaminer: Onkel Wanja kommt. Eine Reise durch die Nacht. Goldmann, München 2014, ISBN 978-3-442-47364-9, Seite 132.