Kapital
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| Siehe auch: kapital |
Kapital (Deutsch) [Bearbeiten]
Substantiv, n [Bearbeiten]
| Kasus | Singular | Plural 1 | Plural 2 |
|---|---|---|---|
| Nominativ | das Kapital | die Kapitale | die Kapitalien |
| Genitiv | des Kapitals | der Kapitale | der Kapitalien |
| Dativ | dem Kapital | den Kapitalen | den Kapitalien |
| Akkusativ | das Kapital | die Kapitale | die Kapitalien |
Worttrennung:
- Ka·pi·tal, Plural 1: Ka·pi·ta·le, Plural 2: Ka·pi·ta·li·en
Aussprache:
- IPA: [kapiˈtaːl], Plural 1: [kapiˈtaːlə], Plural 2: [kapiˈtaːli̯ən]
- Hörbeispiele: —, Plural 1: —, Plural 2: —
Bedeutungen:
- [1] Geld oder andere Werte, die durch den Einsatz in der Produktion Gewinn generieren, Zinsen abwerfen
- [2] oft auch scherzhaft: kleine Geldsumme
- [3] Sammelbegriff für Kapitalisten
Abkürzungen:
- [1] Kap.
Herkunft:
- von italienisch capitale → it im 16. Jahrhundert entlehnt; aus lateinisch: capitalis = „den Kopf betreffend“; zum Substantiv caput → la = Kopf gebildet; Bedeutung ursprünglich Kopfzahl einer Viehherde (der Reichtum eines Mannes) [1] [2], vergleiche Kapitän, Kapitel
Synonyme:
Oberbegriffe:
Unterbegriffe:
- [2] Eigenkapital, Ergänzungskapital, Fremdkapital, Humankapital, Kernkapital, Mezzaninkapital, Nennkapital, Sozialkapital, Startkapital, Wagniskapital
Beispiele:
- [1] Das Kapital steckt in der Fabrik.
- [1] Das ganze Kapital ist ins Ausland geflossen.
- [1] Ihr Körper ist ihr Kapital.
- [2] Ich habe mein Kapital bei einer Bank angelegt.
- [2] Mein Kapital beträgt auf den Cent genau 100€.
- [3] Und das Kapital macht mal wieder den Reibach.
Charakteristische Wortkombinationen:
- [1] aus etwas Kapital schlagen
Wortbildungen:
Übersetzungen [Bearbeiten]
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1, 2] Wikipedia-Artikel „Kapital“
- [1–3] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kapital“
- [1] canoo.net „Kapital“
- [1–3] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Kapital“
- [1, 2] The Free Dictionary „Kapital“
Quellen:
- ↑ Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 4. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-04074-2, Seite 389.
- ↑ Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742 Seite 468.
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