Kampfwort
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[Bearbeiten] Kampfwort (Deutsch)
[Bearbeiten] Substantiv, n
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | das Kampfwort | die Kampfwörter |
| Genitiv | des Kampfworts des Kampfwortes |
der Kampfwörter |
| Dativ | dem Kampfwort dem Kampfworte |
den Kampfwörtern |
| Akkusativ | das Kampfwort | die Kampfwörter |
Worttrennung:
- Kampf·wort, Plural: Kampf·wör·ter
Aussprache:
- IPA: [ˈkampfˌvɔʁt], Plural: [ˈkampfˌvœʁtɐ]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
Bedeutungen:
- [1] Wort oder Ausdruck, das sehr prägnant ist und mit dem die gesellschaftliche oder politische Auseinandersetzung geführt werden kann
Herkunft:
- Determinativkompositum, zusammengesetzt aus Kampf und Wort
Synonyme:
- [1] Kampfeswort, Kraftwort
Oberbegriffe:
- [1] Wort
Beispiele:
- [1] Ladendorf (1906) nennt unter anderen „Antisemit“ und „Streik“ als Kampfeswörter“[1]
- [1] Gegenwärtige Kampfwörter der gesellschaftlichen Auseinandersetzung sind z.B. „Prekariat“, „Schere zwischen Arm und Reich“ und viele andere.
- [1] „Fahnen- und Feindwörter können beide auch als Kampfwörter insofern zusammengefaßt werden, als man mit Wörtern sowohl für als auch gegen eine Sache (unter Umständen die gleiche) kämpfen kann.“[2]
- [1] „Die dem Weltkrieg vorausgehende Zeitspanne wird gekennzeichnet durch politisch[e] Schlag- und Kampfwörter...“[3]
[Bearbeiten] Übersetzungen
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kampfwort“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Kampfwort“
Quellen:
- ↑ Otto Ladendorf: Historisches Schlagwörterbuch. Ein Versuch. Trübner, Straßburg/ Berlin 1906.
- ↑ Gerhard Strauss, Ulrike Haß, Gisela Harras: Brisante Wörter von Agitation bis Zeitgeist. de Gruyter, Berlin/ New York 1989, S. 36. ISBN 3-11-012078-X.
- ↑ Alfred Schirmer: Deutsche Wortkunde. Kulturgeschichte des Deutschen Wortschatzes. Sechste verbesserte und erweiterte Auflage von Walther Mitzka. De Gruyter, Berlin 1969, S. 127. Druckfehler beseitigt.
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