Kamm

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[Bearbeiten] Kamm (Deutsch)

[Bearbeiten] Substantiv, m

[1] Ein blauer Kamm
Kasus Singular Plural
Nominativ der Kamm die Kämme
Genitiv des Kamms
des Kammes
der Kämme
Dativ dem Kamm
dem Kamme
den Kämmen
Akkusativ den Kamm die Kämme

Silbentrennung: Kamm, Plural: Käm·me

Aussprache:

IPA: [kam], Plural: [ˈkɛmə]
Hörbeispiele: (Österr.) ?, Plural:

Bedeutungen:

[1] Gerät mit aneinandergereihten Zinken zum Ausrichten und Säubern von Haaren
[2] roter, gezackter Hautlappen auf dem Kopf von Kammhühnern
[3] gezackte Falte aus Horn oder Knochen auf dem Rücken oder Kopf von Reptilien
[4] Teil des Pferdes, an dem die Mähne sitzt
[5] bestimmtes Stück des Nackens eines geschlachteten Tieres
[6] aneinandergereihte Hügel oder Berggipfel

Abkürzungen:

Verkleinerungsformen:

[1] Kämmchen

Herkunft:

Synonyme:

[1] Frisiergerät
[6] Gebirgsrücken, Bergrücken

Gegenwörter:

Oberbegriffe:

[1] Frisiergerät, Körperpflegeutensil

Unterbegriffe:

[6] Bergkamm, Gebirgskamm

Beispiele:

[1] Harr, bis der Vollmond aufgestiegen ist, dann gehe zu dem Weiher, setze dich am Rand nieder und strähle dein langes, schwarzes Haar mit diesem Kamm! (Gebrüder Grimm, Die Nixe im Teich, z.n. Projekt Gutenberg)
[2] Und dann erzählte es, daß sich den anderen Hühnern die Federn sträubten und der Hahn den Kamm sinken ließ. (Hans Christian Andersen, Das ist wirklich wahr, z.n. Projekt Gutenberg)
[3] Ein Drachenungetüm wackelte auf die Bühne, es spie Feuer, glutrot funkelten seine Augen, ein roter Kamm bekrönte schrecklich seinen krokodilähnlichen Kopf, kurze Flügel schwankten auf seinem Rücken, lang hin starrte sein schuppiger Schwanz. (Friedrich Theodor Vischer, Auch Einer, z.n. Projekt Gutenberg)
[3] Beide hatten ein Horn auf der Nase und der Iguanodon einen sägenartigen Kamm auf dem Rücken. (Ernst Constantin, Im Zauberlande, XXXII. Kapitel. Rieseneidechsen., z.n. Projekt
[5] Man nimmt hierzu Rippenstück oder Karree, ein Stück Kamm oder Keule von einem jungen Schwein, weil von einem alten die Schwarte zu dick ist und daher leicht hart bratet. (Henriette Davidis: Praktisches Kochbuch, Schweinebraten mit Kruste, z.n. Projekt Gutenberg)
[6] Oben wollt er dann den Kamm entlang gehen und von den höchsten Punkten aus Umschau halten. (Theodor Fontane: Quitt, Vierunddreissigstes Kapitel, z.n. Projekt Gutenberg)

Redewendungen:

[[über einen Kamm scheren]

Charakteristische Wortkombinationen:

Abgeleitete Begriffe:

kämmen, Kammfett, Kammgarn, Kammgebirge, Kammgriff, Kämmling, Kammlinie, Kammmacher, Kämmmaschine, Kammmuschel, Kammstück, Kammweg

[Bearbeiten] Übersetzungen

Dialektausdrücke:

  • Alemannisch:
  • Bairisch:

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Kamm
[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Kamm
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kamm
[1] canoo.net „Kamm
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonKamm
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