Industrie

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Industrie (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Industrie die Industrien
Genitiv der Industrie der Industrien
Dativ der Industrie den Industrien
Akkusativ die Industrie die Industrien

Worttrennung:

In·dus·t·rie, Plural: In·dus·t·ri·en

Aussprache:

IPA: [ɪndʊsˈtʀiː], Plural: [ɪndʊsˈtʀiːən]
Hörbeispiele: —, Plural:
Reime: -iː

Bedeutungen:

[1] Wirtschaft: Gesamtheit aller Betriebe und Firmen im Bereich der maschinellen und automatisierten Warenproduktion

Abkürzungen:

[1] I., Ind.

Herkunft:

übernommen aus dem Französischen, welches vom lateinischen industria „Betriebsamkeit“. Wird seit der Mitte des 18. Jahrhunderts im Sinne von »Gewerbe; Gewerbefleiß« verwendet, dann in der heutigen Bedeutung[1]

Gegenwörter:

[1] Gewerbe, Handwerk

Unterbegriffe:

[1] Atomindustrie, Autoindustrie, Automobilindustrie, Bahnindustrie, Bauindustrie, Bekleidungsindustrie, Chemieindustrie, Chipindustrie, Computerindustrie, Druckindustrie, Eisenindustrie, Elektroindustrie, Elektronikindustrie, Ernährungsindustrie, Exportindustrie, Fast-Food-Industrie, Filmindustrie, Flugzeugindustrie, Glasindustrie, Großindustrie, Grundstoffindustrie, Halbleiterindustrie, Holzindustrie, Industriezweig, Investitionsgüterindustrie, Kautschukindustrie, Kohleindustrie, Kommunikationsindustrie, Konsumgüterindustrie, Kosmetikindustrie, Kulturindustrie, Lebensmittelindustrie, Luftfahrtindustrie, Lüftungsindustrie, Medienindustrie, Medizinalindustrie, Metallindustrie, Mineralölindustrie, Möbelindustrie, Musikindustrie, Nahrungsmittelindustrie, Ölindustrie, Papierindustrie, Pharmaindustrie, Plattenindustrie, Raumfahrtindustrie, Reduced-Fat-Industrie, Rüstungsindustrie, Schwerindustrie, Softwareindustrie, Stahlindustrie, Süßwarenindustrie, Tabakindustrie, Telekommunikationsindustrie, Textilindustrie, Tourismusindustrie, Unterhaltungsindustrie, Werbeindustrie, Zigarettenindustrie, Zulieferindustrie

Beispiele:

[1] Die Industrie Deutschlands ist führend auf dem Gebiet des Fahrzeugbaus.
[1] „Ein nahezu flächendeckender Zusammenbruch der Industrie, massenhafte Arbeitslosigkeit und beständige Abwanderung erschütterten in den neunziger Jahren die ostdeutschen Bundesländer.“[2]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] Industrie- und Handelskammer

Wortbildungen:

Adjektive/Adverbien: industrieschwach
Substantive:Industrieabfall, Industrieabgase, Industrieabwässer, Industrialisierung, Industrieanlage, Industriearbeiter, Industriearchäologie, Industriebank, Industriebau, Industrieberater, Industriebeteiligung, Industriebetrieb, Industrieboss, Industriebrache, Industrieerzeugnis, Industriefirmen, Industriegebiet, Industriegelände, Industriegeschäft, Industriegeschichte, Industriegesellschaft, Industriegewerkschaft, Industriegigant, Industrieholding, Industriekammer, Industriekapitän, Industriekauffrau, Industriekaufmann, Industriekomplex, Industriekonzern, Industriekultur, Industriekunde, Industrieland, Industrielandschaft, Industrielärm, industriell, Industrieller, Industriemacht, Industriemagnat, Industriemesse, Industrieminister, Industriemüll, Industrienation, Industrienorm, Industriepark, Industriepflanze, Industriepolitik, Industriepotenzial, Industrieproduktion, Industrieroboter, Industriespion, Industriespionage, Industriestaat, Industriestadt, Industriestandort, Industrietechnik, Industrieunternehmen, Industrieverband, Industrievertreter, Industrieviertel, Industriewerk, Industriewerte, Industriewirtschaft, Industriezeitalter, Industriezentrum, Industriezweig

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Industrie
[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Industrie
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Industrie
[1] Duden online „Industrie
[1] canoo.net „Industrie
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonIndustrie
[1] The Free Dictionary „Industrie
[1] Duden online „Industrie

Quellen:

  1. Industrie. Duden, abgerufen am 3. Juli 2014 (HTML, Deutsch).
  2. Matthias Platzeck: Zukunft braucht Herkunft. Deutsche Fragen, ostdeutsche Antworten. Hoffmann und Campe, Hamburg 2009, ISBN 978-3455501148, Seite 13.