Hacke

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Junge Frau mit Hacke, 1951

[Bearbeiten] Hacke (Deutsch)

[Bearbeiten] Substantiv, f

Kasus Singular Plural
Nominativ die Hacke die Hacken
Genitiv der Hacke der Hacken
Dativ der Hacke den Hacken
Akkusativ die Hacke die Hacken

Silbentrennung:

Neue Rechtschreibung: Ha·cke, Plural: Ha·cken
Alte Rechtschreibung: Hak·ke, Plural: Hak·ken

Aussprache:

IPA: [ˈhakə], Plural: [ˈhakn̩], [ˈhakŋ̍]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] Gartengerät zum Auflockern der Erde
[2] umgangssprachlich: Ferse
[3] umgangssprachlich: Absatz eines Schuhes
[4] umgangssprachlich: Arbeit wienerisch - Arbeit
[5] umgangssprachlich (oberdeutsch): Axt, Beil

Herkunft:

[1] mittelhochdeutsch „hacke“, Instrumentalbildung zu hacken, belegt seit dem 13.Jahrhundert[1]
[2] frühneuhochdeutsch „Hacken“, althochdeutsch „hacka“ „Ferse von Tieren“, belegt seit dem 12. Jahrhundert[2]

Synonyme:

[1] Gartenhacke, Haue

Oberbegriffe:

[1] Gartengerät, Werkzeug

Unterbegriffe:

[1] Wiedehopfhaue

Beispiele:

[1] Wir bekämpfen das Unkraut noch mit der Hacke.
[2, 3] Hacke, Spitze, eins-zwei-drei - (Ansage von Tanzschritten)
[3] „Er stellte sich dann ebenfalls neben das Pult, schlug die Hacken zusammen und verbeugte sich leicht.“[3]

Redewendungen:

einen an der Hacke haben
etwas an der Hacke haben
sich die Hacken ablaufen, sich die Hacken wund laufen
die Hacken zusammenschlagen

Charakteristische Wortkombinationen:

Abgeleitete Begriffe:

hacke (-voll), Hackenschuh, Hackenschuss, Hackentrick, hochhackig, Spitzhacke

[Bearbeiten] Übersetzungen

Dialektausdrücke:

  • Alemannisch:
  • Bairisch:
    • Kärnten: Kramperle

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Hacke“; „Hacke_(Werkzeug)
[1–3] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „hacke
[1–3] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Hacke
[1–3] canoo.net „Hacke
[1–3] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonHacke

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehende und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Hacke“, Seite 381.
  2. Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1993, ISBN 3-423-03358-4, Stichwort „Hacke“.
  3. Luigi Brogna: Das Kind unterm Salatblatt. Geschichten von meiner sizilianischen Familie. 7. Auflage. Ullstein, Berlin 2010, ISBN 978-3-548-26348-9, Seite 133

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