Gruppensprache

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[Bearbeiten] Gruppensprache (Deutsch)

[Bearbeiten] Substantiv, f

Kasus Singular Plural
Nominativ die Gruppensprache die Gruppensprachen
Genitiv der Gruppensprache der Gruppensprachen
Dativ der Gruppensprache den Gruppensprachen
Akkusativ die Gruppensprache die Gruppensprachen

Silbentrennung:

Grup·pen·spra·che, Plural: Grup·pen·spra·chen

Aussprache:

IPA: ['ɡʀʊpənʃpʀaːχə], Plural: ['ɡʀʊpənʃpʀaːχən], ['ɡʀʊpənʃpʀaːχn̩]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] Linguistik: besondere Sprachform, charakteristische Sprachverwendung einer durch soziale Eigenschaften wie Einkommen, Geschlecht, Schichtzugehörigkeit etc. definierten Menge von Mitgliedern einer Sprachgemeinschaft

Abkürzungen:

Herkunft:

Determinativkompositum aus Gruppe, Fugenelement -n und Sprache

Synonyme:

[1] Soziolekt

Gegenwörter:

[1] Mundart, Standardsprache, Umgangssprache

Oberbegriffe:

[1] Sprachvarietät/ Varietät, Sprache, Linguistik

Unterbegriffe:

[1] elaborierter Code, restringierter Code, Jugendsprache, Schülersprache

Beispiele:

[1] Soziolekte sind z.B. die Gruppensprachen von Mitgliedern der Mittel- oder der Oberschicht, der jungen und der alten Menschen, etc.
[1] „Während der Terminus Dialekt die Sprache einer bestimmten Region bezeichnet, ist Gruppensprache ein Sammelbegriff für die Sprachvarietäten von bestimmten ethnischen und religiösen, Alters- und Berufsgruppen sowie sozialen Schichten.“[1]
[1] „So kann ein Dialekt auch auf eine soziale Gruppe begrenzt und so eine Gruppensprache sein... “[2]

Abgeleitete Begriffe:

[1] gruppensprachlich

[Bearbeiten] Übersetzungen

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Gruppensprache
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Gruppensprache
[1] canoo.net „Gruppensprache

Quellen:

  1. http://s2.ned.univie.ac.at/Publicaties/taalgeschiedenis/dt/soziolekte.htm
  2. Karl-Heinz Bausch: Soziolekt. In: Lexikon der germanistischen Linguistik. 2., vollständig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Hrsg. v. Hans Peter Althaus, Helmut Henne, Herbert Ernst Wiegand. Niemeyer, Tübingen 1980, S. 358-363, Zitat S. 359. ISBN 3-484-10389-2

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