Grammatikalität

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[Bearbeiten] Grammatikalität (Deutsch)

[Bearbeiten] Substantiv, f

Kasus Singular Plural
Nominativ die Grammatikalität
Genitiv der Grammatikalität
Dativ der Grammatikalität
Akkusativ die Grammatikalität

Worttrennung:

Gram·ma·ti·ka·li·tät, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ɡʀamatikaliˈtɛːt]
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] Linguistik: die grammatische Korrektheit/Wohlgeformtheit eines sprachlichen Ausdrucks; die Eigenschaft, den grammatischen Regeln zu entsprechen

Herkunft:

Ableitung (Nominalisierung) zu grammatikalisch mit Suffix -(i)tät

Gegenwörter:

[1] Akzeptabilität

Beispiele:

[1] Ich bezweifle die Grammatikalität dieses Satzes.
[1] „Grammatikalität und Akzeptabilität: Die Grammatikalität von Sätzen ergibt sich aus den durch die Regeln der Grammatik definierten Wohlgeformheitsbedingungen der Sätze einer Sprache.“[1]
[1] „Betrachtet man nun die Fälle näher, bei denen durch Streichen einer Konstituente die Grammatikalität des Ausdrucks nicht gefährdet wird, so erweisen sich diese als uneinheitlich.“[2]
[1] „Es zeigt sich unter anderem weiterhin (...), daß Kinder die phonologische Grammatikalität unterschiedlicher Mischformen selbst dann beurteilen können, wenn sie selbst gar nicht oder nur in sehr geringem Maße zwischen diesen Mischformen variieren.“[3]
[1] „Das notwendige Auftreten der Ergänzungen im Satzbauplan bezieht sich auf die Grammatikalität, nicht auf die Aussageabsicht oder die subjektive Wichtigkeit der Mitteilung.“[4]

[Bearbeiten] Übersetzungen

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] canoo.net „Grammatikalität
[1] Helmut Glück (Hrsg.), unter Mitarbeit von Friederike Schmöe: Metzler Lexikon Sprache. Dritte, neubearbeitete Auflage, Stichwort: „Grammatikalität“. Metzler, Stuttgart/ Weimar 2005. ISBN 978-3-476-02056-7.

Quellen:

  1. Franz Hundsnurscher: Syntax. In: Lexikon der germanistischen Linguistik. 2., vollständig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Hrsg. v. Hans Peter Althaus, Helmut Henne, Herbert Ernst Wiegand. Niemeyer, Tübingen 1980, S. 211-242; Zitat S. 222. ISBN 3-484-10389-2.
  2. Peter Eisenberg: Grundriss der deutschen Grammatik. Band 2: Der Satz. Metzler, Stuttgart/Weimar 1999, S. 66. ISBN 3-476-01642-0.
  3. Sascha W. Felix, Dagmar Kühl: Hierarchien phonologischer Regeln bei Dialektsprechern. In: Zeitschrift für Sprachwissenschaft, Band 1, 1982, Heft 2, S. 179-200, Zitat S. 197.
  4. Dietrich Homberger: Sachwörterbuch zur deutschen Sprache und Grammatik. Diesterweg, Frankfurt/Main 1989, Stichwort: Ergänzung, S. 37. ISBN 3-425-01074-3. Abkürzung aufgelöst.
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