Glorie

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Glorie (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Glorie die Glorien
Genitiv der Glorie der Glorien
Dativ der Glorie den Glorien
Akkusativ die Glorie die Glorien
[2] eine Darstellung von Teresa von Ávila mit Glorie
[3] Glorie um den Schatten eines Heißluftballons

Nebenformen:

Gloria

Worttrennung:

Glo·rie, Plural: Glo·ri·en

Aussprache:

IPA: [ˈgloːʀi̯ə], Plural: [ˈgloːʀi̯ən]
Hörbeispiele: —, Plural:
Reime: -oːʀi̯ə

Bedeutungen:

[1] Ruhm, Glanz
[2] Religion/Kunst: Heiligenschein
[3] Optik: Lichterscheinung um den Schatten eines Körpers durch angestrahlte Wassertröpfchen in der Luft

Herkunft:

von lateinisch gloria → la „Glanz“; mittelhochdeutsch glôrie, glôrje; frühneuhochdeutsch oft verkürzt zu glori, glory[1]

Synonyme:

[2] Aureole, Glorienschein, Gloriole, Heiligenschein, Mandorla, Nimbus

Sinnverwandte Wörter:

[3] Gegensonne, Halo, Heiligenschein, Nebensonne, Parhelion, Regenbogen

Beispiele:

[1] Die Glorie der Feldherren bedeutet immer auch finstere Verdammnis für Soldaten.
[2] Schon der griechische Gott Apollon wurde mit einer Glorie über dem Kopf gezeigt.
[3] Möchte man eine Glorie mit eigenen Augen sehen, muss man sich in neblige Gefilde begeben.

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] Glanz und Glorie


Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1–3] Duden online „Glorie
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Glorie
[1, 2] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonGlorie
[1, 2] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Glorie
[1] The Free Dictionary „Glorie
[3] Wikipedia-Artikel „Glorie
[*] canoo.net „Glorie

Quellen:

  1. Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Glorie