Gesetzmäßigkeit

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[Bearbeiten] Gesetzmäßigkeit (Deutsch)

[Bearbeiten] Substantiv, f

Kasus Singular Plural
Nominativ die Gesetzmäßigkeit die Gesetzmäßigkeiten
Genitiv der Gesetzmäßigkeit der Gesetzmäßigkeiten
Dativ der Gesetzmäßigkeit den Gesetzmäßigkeiten
Akkusativ die Gesetzmäßigkeit die Gesetzmäßigkeiten

Worttrennung:

Ge·setz·mä·ßig·keit, Plural: Ge·setz·mä·ßig·kei·ten

Aussprache:

IPA: [ɡəˈzɛʦˌmɛːsɪçkaɪ̯t], Plural: [ɡəˈzɛʦˌmɛːsɪçkaɪ̯tn̩]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] Recht: Verhältnis/Zustand, der den geltenden Gesetzen entspricht
[2] Wissenschaft: Prozess oder Zustand, der bekannten Gesetzen/einem bekannten Gesetz entspricht und sich daraus ergibt

Herkunft:

Ableitung zu gesetzmäßig mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -keit

Synonyme:

[1] Gesetzlichkeit

Sinnverwandte Wörter:

[1] Rechtmäßigkeit

Beispiele:

[1] Es ist eine große Aufgabe, in einem Land Gesetzmäßigkeit herzustellen und dann auch zu erhalten.
[2] „Hierbei ist die Fokussierung auf die Verallgemeinerung von Beobachtungen zu betonen, die in einer Systematisierung und Postulierung von Gesetzmäßigkeiten in einer Sprache münden sollte.“[1]
[2] „Es gibt in der Tat zahlreiche dialektale Lautungen, die in keiner (bislang) erkennbaren Weise allgemeinen Gesetzmäßigkeiten unterliegen, sondern vermutlich als Idiosynkrasien gewertet werden müssen.“[2]
[2] „Es gibt aber eine lehr- und erlernbare Methode, in der Natur Gesetzmäßigkeiten zu finden.“[3]

[Bearbeiten] Übersetzungen

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Gesetzmäßigkeit
[1] canoo.net „Gesetzmäßigkeit
[1, 2] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonGesetzmäßigkeit

Quellen:

  1. Emmerich Kelih: Geschichte der Anwendung quantitativer Verfahren in der russischen Sprach- und Literaturwissenschaft. Kovač, Hamburg 2008, S. 51. ISBN 978-3-8300-3575-6.
  2. Sascha W. Felix, Dagmar Kühl: Hierarchien phonologischer Regeln bei Dialektsprechern. In: Zeitschrift für Sprachwissenschaft, Band 1, 1982, Heft 2, S. 179-200, Zitat S. 183.
  3. Wilhelm Fucks: Nach allen Regeln der Kunst. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1968, S. 7.
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