Gerundium

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Gerundium (Deutsch)[Bearbeiten]

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Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ das Gerundium die Gerundien
Genitiv des Gerundiums der Gerundien
Dativ dem Gerundium den Gerundien
Akkusativ das Gerundium die Gerundien

Worttrennung:

Ge·run·di·um,  Plural: Ge·run·di·en

Aussprache:

IPA: [ɡeˈʀʊndɪ̯ʊm],  Plural: [ɡeˈʀʊndɪ̯ən]
Hörbeispiele: —,  Plural:

Bedeutungen:

[1] Linguistik: Verbalsubstantiv im engeren Sinne, z. B. lat. agendo, dicendi etc., engl. (her) going, (by) making etc.

Herkunft:

Spätlateinische Ableitung zur (alt-)lateinischen Beispielform gerundi/(ad) gerundum/gerundo ‚des Tragens/zum Tragen/beim Tragen‘.
Die Herkunftsangaben dieses Eintrags sind unzureichend.

Synonyme:

[1] Verbalsubstantiv

Gegenwörter:

[1] Gerundiv/Gerundivum

Oberbegriffe:

[1] Substantiv, Verbalsubstantiv

Beispiele:

[1] Das Gerundium ist eine Kategorie der Grammatik des Lateinischen.
[1] „Gerundien sind grundsätzlich, im Gegensatz zu Partizipien, invariabel.“[1]
[1] „In anderen Sprachen und in früheren Sprachzuständen gibt es außerdem noch ein Gerundiv(um), das sogenannte Participium necessitatis (Partizip der Notwendigkeit; Angabe, daß das im Verb Ausgedrückte getan werden muß) und das Gerundium, ein zugehöriges Verbalsubstantiv.“[2]
[1] „Man bezeichnet diese flektierten Formen, deren Entstehung umstritten ist, als Gerundium.[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Gerundium
[1] Hadumod Bußmann: Lexikon der Sprachwissenschaft. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 2002. Stichwort: „Gerundium“. ISBN 3-520-45203-0.
[1] Helmut Glück (Hrsg.), unter Mitarbeit von Friederike Schmöe: Metzler Lexikon Sprache. Dritte, neubearbeitete Auflage, Stichwort: „Gerundium“. Metzler, Stuttgart/ Weimar 2005. ISBN 978-3-476-02056-7.
[1] Duden online „Gerundium

Quellen:

  1. Eva-Maria Remberger, Hilfsverben. Eine minimalistische Analyse am Beispiel des Italienischen und Sardischen, Tübingen 2006, p. 125.
  2. Kluge. Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. Bearbeitet von Elmar Seebold. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. de Gruyter, Berlin/ New York 2002, Seite XXXV. ISBN 3-11-017472-3. Fett gedruckt: Gerundiv(um), Participium necessitatis und Gerundium.
  3. Richard von Kienle: Historische Laut- und Formenlehre des Deutschen. 2., durchgesehene Auflage. Niemeyer, Tübingen 1969, Seite 122.