Geisterhand
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[Bearbeiten] Geisterhand (Deutsch)
[Bearbeiten] Substantiv, f
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | die Geisterhand |
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| Genitiv |
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| Dativ | der Geisterhand |
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| Akkusativ | die Geisterhand |
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Anmerkung:
- Geisterhand taucht vorwiegend in den aufgeführten Redewendungen auf. Zudem ist das Wort nur im Nominativ, Dativ und Akkusativ Singular üblich.
Worttrennung:
- Geis·ter·hand, kein Plural
Aussprache:
- IPA: [ˈɡaɪ̯stɐhant]
- Hörbeispiele: —
Bedeutungen:
- [1] Das Wort - zumeist versehen mit ironischem Unterton - wird gebraucht, wenn etwas geschieht, für das eine übernatürliche Erklärung zumindest als möglich gedacht werden kann und trägt dann den Sinn von: „unsichtbare Kraft“, „höhere Macht“. Das Wort selbst spielt mit dem Gruseleffekt, den das Unerfindliche, Unerklärbare, Unheimliche insbesondere - aber nicht nur - auf Kinder hat.
Herkunft:
- Das Substantiv ist eine Zusammensetzung aus dem Substantiv Plural von „Geist“ und dem Substantiv „Hand“.
Synonyme:
- [1] Kraft, Macht, Übernatürliches
Oberbegriffe:
Beispiele:
- [1] Ihr war, als habe eine Geisterhand die Gardine bewegt.
- [1] Plötzlich schloss sich das Scheunentor wie von Geisterhand.
- [1] „Die Jahre schwanden und ich zog | Als Zitherspieler durch das Land, | Als ich in einer stillen Nacht | Die alte Fabel wieder fand | Vom Sämann, der den Samen warf; | Da ward mir ein Erinnern licht, | Ich spürte jenen Körnerwurf | Wie Geisterhand im Angesicht.“ (Strophe aus dem „Spielmannslied“ von s. Wikipedia-Artikel „Gottfried Keller“)
Redewendungen:
[Bearbeiten] Übersetzungen
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Dialektausdrücke:
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Geisterhand“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Geisterhand“
- [1] canoo.net „Geisterhand“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Geisterhand“
Ähnliche Wörter: